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Dobrindt erteilt Schwarz-Grün klare Absage

Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) hat einer schwarz-grünen Koalition nach der Bundestagswahl eine klare Absage erteilt. „Es gibt etwas Besseres als eine Zusammenarbeit mit den Grünen“, sagte Dobrindt der „Bild am Sonntag“. „Ich erkenne da keine Gemeinsamkeiten mit den Grünen, zumindest scheinen sie mir bisher verborgen geblieben zu sein.“

CSU-Chef Horst Seehofer hält dagegen Schwarz-Grün nach der Bundestagswahl für theoretisch möglich. Zugleich griff Dobrindt führende Grünen-Politiker scharf an. Zu Vorschlägen von Grünen-Fraktionschef Anton Hofreiter sagte der Verkehrsminister: „Dieser rhetorische Neandertaler namens Hofreiter versucht, den Menschen einzuhämmern, sie müssten alle jetzt sofort Elektroautos fahren oder ihr Auto gleich ganz abschaffen.“ Ob die Elektromobilität am Ende die einzige Technik sei oder ob es daneben CO2-neutrale synthetische Kraftstoffe in Verbrennungsmotoren gäbe könne dagegen heute keiner sicher wissen. Auch Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann wird von Dobrindt hart kritisiert: „Herr Kretschmann sitzt doch auf dem Schoß der Automobilindustrie und vergießt dabei Krokodilstränen. Die Grünen haben mit ihren Entscheidungen in Baden-Württemberg zur Einführung von flächendeckenden Fahrverboten eine Büchse der Pandora geöffnet, die sie jetzt nicht mehr zu bekommen.“ Unter Kretschmanns Verantwortung habe sich die Landeshauptstadt Stuttgart seit Jahren nicht um den wachsenden Verkehr gekümmert. Kretschmann hatte Dobrindt vorgeworfen, sich nicht genügend um die Abgas-Affäre gekümmert zu haben.

Foto: Alexander Dobrindt, über dts Nachrichtenagentur

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