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Familienunternehmer warnen vor Kapitalflucht

unternehmen Familienunternehmer warnen vor KapitalfluchtDer Vorstand der Stiftung Familienunternehmen, Brun-Hagen Hennerkes, warnt eindringlich vor einer höheren Besteuerung von Unternehmen: “Die wenigsten Unternehmer wollen das Land verlassen, und noch weniger wollen damit drohen”, schreibt Hennerkes in einem Beitrag für die “Welt am Sonntag” (E-Tag: 14. Oktober). Es sei aber “ein schleichender Prozess, wenn statt in deutsche in ausländische Betriebsstätten investiert wird. Da fährt kein Möbelwagen vor.” Überlegungen, Vermögen zu besteuern oder die Erbschaftsteuer zu erhöhen, seien ein “giftiges Gebräu, das den industriellen Kern unseres wirtschaftlichen Erfolges bedroht”, so Hennerkes.

In Bezug auf eine Entscheidung, mit der der Bundesfinanzhof kürzlich Zweifel angemeldet hat, dass die steuerliche Bevorzugung von Betriebsvermögen verfassungsgemäß ist, schreibt Hennerkes: “Unternehmerisches Vermögen ist Verantwortungseigentum: Alle haben einen Nutzen davon, weil es am Ende Jobs, Ertragsteuern und soziale Stabilität sichert. Die einfache Wahrheit ist: Wer alles gleich besteuern möchte, kann dies nur zu einem hohen Preis durchsetzen, den am Ende alle zahlen, weil Jobs fehlen und die Unternehmen, die den Staatssäckel füttern. Absolute Gleichheit und volkswirtschaftlicher Nutzen lassen sich hier nicht auf einen Nenner bringen.”

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7 Kommentare

  1. Familienunternehmen sind unserer politischen Kaste deswegen ein Dorn im Auge, weil diese frei von irgendwelchen Börsen und anderen Organen der internationalen Finanzoligarchie existieren und wirtschaften. Unsere Politiker sind aber die Büttel der internationalen Finanzindustrie – oder verhalten sich zumindestens so.
    In der Vergangenheit wurden genug gesunde, private mittlere Betriebe zuerst an die Börse und dann in den Ruin getrieben.
    Börse ist für mich – rein gefühlsmäßig – eine Art von Straßenstrich für Wirtschaftsunternehmen und die internationale Finanzoligarchie der dazugehörige Lude!

  2. Im laufenden Jahr erzielt Deutschland einen Exportüberschuß von 270 Milliarden Dollar. Diesen Exportüberschuß finanziert ja letzten Endes der deutsche Steuerzahler. Aus dem Grund ist es auf jeden Fall wünschenswert, daß Arbeitsplätze von Deutschland in wirtschaftlich schwache Länder der EU verlagert werden!

  3. Wohin wollen sie den gehen, rund um Deutschland sind viel höhere Steuern üblich!

  4. @loma: SCHWEIZ

  5. @loma: Polen: 19% Flat-Steuer für Unternehmer

  6. Unternehmen können so viel von der Steuer absetzen,wenn man mal überlegt wofür ich mein Auto brauch, dann ist es zu 80% dafür das ich auf die Arbeit komme.Ich bin beschäftigt bei einer Leiharbeitsfirma. Was könnte ich also bei meinen geringen Lohn absetzen was ich zuvor als Steuer eingezahlt habe?

    Wie viel Prozent wären es die ich ich zuvor in ein Unternehmen reingesteckt habe und was bekomme ich davon zurück ?

    Also vom Zeit-Unternehmen mal nix, wenn es gnädig ist, bekomme ich eine Sprit-Zulage.

  7. Rund um Deutschland sind viel höhere Steuern üblich!

    Habt ihr schon mal die Mehrwertsteuer(19%),Lohnsteuer
    Kraftstoffsteuer(über 70%),Tabaksteuer(über 70%)u.s.w zusammen gezählt ?

    Was also bleibt zum Leben?

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