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IG Metall warnt Dobrindt vor Jobverlusten wegen Dieselkrise

Der Vorsitzende der IG Metall, Jörg Hofmann, hat in einem Brief an Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) vor den negativen Folgen der Diskussion um Dieselfahrverbote gewarnt. Die Regierung müsse „dringend Übergangslösungen“ schaffen, damit sich „die Gesamtsituation in den Regionen und Betrieben nicht immer weiter aufheizt“, so der Chef der IG Metall in dem Schreiben, über das der „Spiegel“ berichtet. Die Zulassungszahlen von Diesel-Pkw gingen derzeit „von Monat zu Monat zurück“, heißt es weiter.

Weil aber die Fertigung von Benzinmotoren „deutlich weniger arbeitsintensiv“ sei, stünden allein deswegen „etliche tausend Arbeitsplätze auf der Kippe“. Dies vertiefe „die ohnehin schon starke Verunsicherung in den Belegschaften über die Sicherheit ihrer Arbeitsplätze deutlich“. Nach Informationen des Nachrichtenmagazins beginnen nach Privatkunden auch Großunternehmen, weniger Dieselautos zu bestellen. So will der Allianz-Konzern für seine Vertreter verstärkt „Hybridfahrzeuge wie auch Benziner“ ordern, und die Deutsche Bahn versucht, „bei laufenden Neubestellungen von Mitarbeiterfahrzeugen den Anteil der Dieselfahrzeuge zu reduzieren“, sagte ein Sprecher dem Magazin.

Foto: Alexander Dobrindt, über dts Nachrichtenagentur

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