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Moderne Werkzeuge – unentbehrlich in der Hobby-Werkstatt

In der Freizeit suchen viele Männer ihre Werkstatt auf, um Werkzeuge für eine Reparatur im Haus oder Garten zu holen oder auf der Werkbank an einem neuen Kreativ-Projekt zu basteln. Im Baumarkt gibt es allerdings eine riesige Auswahl an Werkzeugen für Heimwerker. Dadurch fällt es äußerst schwer, die besten Werkzeuge für den Eigenbedarf auszuwählen. Doch welche Utensilien sind ein echtes Muss in der Werkzeugkiste? Hier erfahren Sie, welche fünf Arbeitsmittel für den Privatgebrauch unverzichtbar sind – und wie Sie mit durchdachtem Kauf viel Geld sparen können.

E Pluribus Unum: Multifunktionstools

Wenn Sie mit dem Handwerken gerade erst beginnen, sollten Sie nicht gleich jedes Werkzeug kaufen und vielleicht auch nicht immer das teuerste. Fangen Sie erst einmal entspannt an und schauen, ob Sie überhaupt Lust am Handwerk haben. Besonders günstig und effizient kommt man aus dem Bauhaus, wenn man sich zuerst einmal einen Werkzeugkoffer oder Multifunktionswerkzeuge kauft. Früher gab es das Schweizer Taschenmesser – ein echter Allrounder mit dem man in der größeren Ausführung auch schon allerhand im Haushalt erledigen könnte. Doch seit einigen Jahren kommen immer neue Multifunktionswerkzeuge auf den Markt, die wahre Alleskönner sind. Der bekannteste ist wohl der Leatherman in seinen verschiedenen Varianten wie Raptor, Wingman oder Sidekick. Die Multitools vereinen in sich Werkzeuge wie Zange, Säge, Ahle, Drahtschneider, Feile, Schere, Schleifer und vieles mehr. So spart man nicht nur Geld, sondern hat im Außeneinsatz immer gleich ein passendes Notset am Halfter.

Auch innovative Geräte wie Multitool-Armbänder sind zunehmend angesagt. Die Armbänder können praktisch am Handgelenk getragen werden und verfügen beispielsweise über Inbus-Sechskant-Löcher. So hat man praktisch und für jede Größe stets den passenden Inbus parat. Zusätzlich führt man mit dem Armband stets Schraubenzieher, Flaschenöffner, Schneidhaken und Glasbrecher mit sich.

Moderne Werkzeugkoffer

Ähnlich, nur größer ist der gute alte Werkzeugkoffer. Dabei haben moderne Werkzeugkoffer kaum mehr etwas gemein mit Opas altem und schwerem Holzkasten voller verrosteter Werkzeuge. Die Koffer gibt es mittlerweile aus Leichtmetall oder hochbelastbarem Kunststoff, so dass sie jede Menge aushalten. Auch beim Inhalt hat sich in den vergangenen Jahren einiges getan. So gehören Kabel- und Leitungsdetektoren ebenso wie Laser-Abstandsmesser und elektrische, bzw. digitale Wasserwagen zum Sortiment guter und moderner Werkzeugkoffer. Natürlich dürfen diverse Hämmer, Sägen, Schraubenzieher und Zangen nicht fehlen. Besonders wichtig aber ist ein umfangreicher Satz an Ringgabelschlüsseln, Bitbox, sowie Steckschlüsselsätzen.

Große Werkzeugkoffer können schnell sehr schwer werden. Zu schwer für manchen, insbesondere dann, wenn der Werkzeugkoffer weit getragen werden muss. Deshalb gibt es mittlerweile auch Modelle mit Rollen. Diese Werkzeugkoffer sind dann ähnlich komfortabel wie ein Reise-Trolley. Nur vielleicht nicht ganz so schick.

Akkugeräte wie Akkuschrauber

Eine sinnvolle Investition für alle Heimwerker ist ein Akkuschrauber. Im Allgemeinen kann man zwar mit Akkuschraubern die gleichen Tätigkeiten wie mit Schraubenziehern verrichten, allerdings gibt ein paar wichtige Unterschiede: Wenn man zum Beispiel bei der Möbelmontage eine Vielzahl von Schrauben lösen und festdrehen möchte, sollte man sich einen Akkuschrauber anschaffen. Geht es darum, fein und koordiniert zu arbeiten, ist der Schraubenzieher besser. Akkuschrauber gibt es in diversen Varianten zu kaufen. Zu den beliebtesten Modellen zählt der Akku-Bohrschrauber, der Schrauben in Holz und Kunststoff sowie Bohren in Holz und Kunststoff erlaubt. Außerdem sind traditionelle Akkuschrauber, Akku-Schlagschrauber (ideal für den Reifenwechsel am Auto) und Akku-Schlagbohrschrauber (nimmt es sogar mit Beton und Metall auf) im Baumarkt verfügbar.

Ordentlich Saft: Akkus und Powerbanks

Neben dem Akkuschrauber gibt es heute viele elektrische Helfer in der Werkstatt, die Strom benötigen und auf Akkus angewiesen sind. Neben dem Akkuschrauber sind besonders Akkubohrer und Akkuschlagbohrer beliebt. Doch auch exotischere Werkzeuge wie Akkusägen oder Akkuschleifer werden immer beliebter. Wer zuverlässig und lange arbeiten will, sollte deshalb für ausreichend Strompower und Nachschub sorgen. Geld sparen kann man hier, indem man mehrere Produkte vom gleichen Hersteller kauft, da die Akkus oft in verschiedene Werkzeuge passen. Somit kann man mit wenigen Akkus alle Geräte dauerhaft betreiben und quasi im Schichtsystem wieder nachladen. Für andere Helfer in der Werkstatt oder unterwegs empfehlen sich sogenannte Powerbanks, also mobile Akkus, mit denen kleinere Werkzeuge oder Laptops und Smartphones geladen werden können.

Muskelpower potenzieren mit dem Kettenzug

Gerade wenn man etwas an seinem Auto, Motorrad oder Quad reparieren möchte, kommt man an einem Hebezeug mit hoher Tragkraft nicht vorbei. Mit einem Kettenzug kann man schwere Lasten ohne große körperliche Anstrengung nach oben ziehen, in der gewünschten Position festzurren und wieder nach unten bewegen. Mit Hilfe dieses speziellen Hebezeugs erreicht man alle Fahrzeugbereiche problemlos und kann so alle anfallenden Reparaturen schnell und kräfteschonend ausführen. Für zusätzliche Sicherheit sorgt eine Lastdruckbremse am Ratschenzug, die das Wegrutschen der schweren Last verhindert. Je nachdem welche Aufgabe Sie mit dem Kettenzug bewältigen möchten, sollten Sie den Kettenzug auswählen. Am besten informieren Sie sich sich vorab im Netz oder vor Ort im Baumarkt, welcher Kettenzug (zum Beispiel Stirnradkettenzug, Elektrokettenzug, Druckluftkettenzug, Batterie-Kettenzug) für Ihre Werkstatt infrage kommt.

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