Start > Schlagwort-Archive: Jahresarchive: Monatsarchive: Arbeitslosenquote

Schlagwort-Archive: Jahresarchive: Monatsarchive: Arbeitslosenquote

Im Unterschied zur (absoluten) Zahl der Arbeitslosen drückt die Arbeitslosenquote ein (relatives) Verhältnis aus: nämlich den Anteil der („registrierten“) Arbeitslosen an den Erwerbspersonen. Zur Berechnung der Arbeitslosenquote wird die absolute Zahl der Arbeitslosen auf eine Gesamtheit bezogen, beispielsweise auf die Gesamtzahl aller Erwerbspersonen oder der abhängigen Erwerbspersonen (also ohne Selbständige).

Arbeitslosenquote (in %) = Arbeitslose / Erwerbspersonen x 100

Je nachdem, welche Größen man in Zähler und Nenner einsetzt, bekommt man unterschiedliche Werte für die Arbeitslosenquote. Im Zähler können z.B. nur die „registrierten“ Arbeitslosen stehen – oder alle Arbeitslosen (also auch diejenigen, die sich nicht bei der Arbeitsagentur arbeitslos gemeldet haben). Im Nenner können alle Erwerbspersonen (weite Definition) stehen – oder nur die abhängigen Erwerbspersonen (enge Definition). Bei der weiten Definition ist der Nenner größer, also wird der Wert des Bruches kleiner.

Bei gleicher Zahl von Arbeitslosen kann man somit durch die Definition des Nenners den Wert der Arbeitslosenquote „manipulieren“. In verschiedenen Ländern gibt es unterschiedliche Definitionen der Arbeitslosenquote; deswegen muss bei internationalen Vergleichen eine „standardisierte“ Arbeitslosenquote verwendet werden.

Oppositionspolitiker kritisieren Nahles’ Arbeitsmarktpolitik

Nach der Veröffentlichung der Arbeitsmarktzahlen für den Monat Juli haben Politiker von Linken und Grünen die Arbeitsmarktpolitik von Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles (SPD) kritisiert. “Die positiven Eckwerte am Arbeitsmarkt sind hauptsächlich der guten Konjunktur zu verdanken und nicht der Arbeitsmarktpolitik von Ministerin Nahles”, sagte die arbeitsmarktpolitische Sprecherin der Grünen, Brigitte Pothmer, …

Jetzt lesen »

IW: Italien hat Trendwende am Arbeitsmarkt bislang nicht geschafft

Italien hat die Trendwende am Arbeitsmarkt bislang nicht geschafft. Laut einer aktuellen Untersuchung des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW), über die die Zeitungen der Funke-Mediengruppe berichten, konnten die ehemaligen Euro-Krisenländer Irland, Portugal, Spanien, Zypern und Griechenland ihre jeweilige Arbeitslosenquote gegenüber dem Krisenjahr 2008 deutlich verringern. Die Autoren verglichen in …

Jetzt lesen »

Ökonomen sehen Populismus-Gefahr nicht gebannt

Führende Ökonomen in Deutschland haben zurückhaltend auf eine Studie der Bertelsmann-Stiftung reagiert, wonach populistische Einstellungen bei deutschen Wählern derzeit nicht mehrheitsfähig seien. “Es gibt keinen Grund, Entwarnung zu geben”, sagte der Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW), Marcel Fratzscher, dem “Handelsblatt” (Mittwochsausgabe). Es sei vor allem der guten wirtschaftlichen …

Jetzt lesen »

Wirtschaft sieht “Chancenkonto” von Martin Schulz kritisch

Die Idee eines “Chancenkontos”, das SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz allen Werktätigen zur Weiterbildung in Aussicht gestellt hat, stößt bei Funktionären der Wirtschaft auf Widerstand. “Das Chancenkonto von Martin Schulz wird schnell sehr teuer und man landet bei einem dreistelligen Milliardenbetrag”, warnte der stellvertretende Hauptgeschäftsführer des Deutschen Industrie- und Handelskammertages, Achim Dercks. …

Jetzt lesen »

Wachstumsprognosen für 2017 werden hochgeschraubt

Zunehmend viele Ökonomen korrigieren ihre Vorhersage für das Wachstum der deutschen Wirtschaftsleistung nach oben. “Unsere Prognose für 2017 beträgt seit einiger Zeit 1,9 Prozent”, sagte Michael Heise, der Chefvolkswirt der Allianz, der “Welt” (Montagausgabe). “Die Wahrscheinlichkeit, dass wir noch in diesem Monat nach oben anpassen, ist relativ hoch.” In der …

Jetzt lesen »

Über 675.000 Bundesbürger befinden sich in einem Insolvenzverfahren

Aktuell warten 676.428 Bundesbürger in Deutschland auf eine schuldenfreie Zukunft. Dies ist das Ergebnis einer aktuellen Analyse der Wirtschaftsauskunftei CRIFBÜRGEL, die in diesem Zusammenhang die Privatinsolvenzen der letzten sechs Jahre ausgewertet hat. Die betroffenen Personen befinden sich derzeit im Rahmen des Verbraucherinsolvenzverfahrens in der sogenannten Wohlverhaltensphase und erwarten die Restschuldbefreiung …

Jetzt lesen »

Der behutsame Fed-Kurs, Marktkommentar von Kai Johannsen

Euro Dollar

Von der US-Notenbank Federal Reserve sind die Marktteilnehmer in Sachen Zinspolitik und diesbezüglicher Kommunikation so einiges gewöhnt. Vor allem, dass die Fed Vorsicht walten lässt bzw. geradezu übervorsichtig agiert, was an den Märkten über weite Strecken nur noch auf Unverständnis stieß. Jahrelang scheute bzw. sträubte sich die Fed geradezu dagegen, …

Jetzt lesen »

Union verspricht im Wahlprogramm 15.000 zusätzliche Polizisten

Mehr Polizisten, weniger Arbeitslose, mehr Wohnungen – das sind zentrale Versprechen im gemeinsamen Wahlprogramm von CDU und CSU, das am Montagmittag vorgestellt werden soll. So sollen Bund und Länder nach dem Willen der Union 15.000 zusätzliche Polizeistellen schaffen, schreibt die “Bild am Sonntag”. Außerdem soll es eine bessere Vernetzung der …

Jetzt lesen »

Zwischen grün und orange, Kommentar zur US-Notenbank von Stefan Paravicini

Wenn Janet Yellen, Chefin der US-Notenbank, die Verfassung der größten Volkswirtschaft mit einem Farbton beschreiben müsste, würde sie derzeit einen satten Grünton wählen. “Die Wirtschaft scheint sich nach der Abkühlung im ersten Quartal erholt zu haben”, begründete Yellen die Entscheidung der Federal Reserve für die dritte Zinserhöhung in sechs Monaten. …

Jetzt lesen »