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Umfrage: Mehrheit sieht Ursache für AfD-Krise in Personalquerelen

63 Prozent der Deutschen führen laut einer N24-Emnid-Umfrage die derzeitige relative Schwäche der AfD auf die andauernden Streitigkeiten in der Parteiführung zurück. 59 Prozent der Befragten vermuten demnach, dass die Auftritte des nationalkonservativen Flügels um Björn Höcke potentielle Wähler verschrecken. 46 Prozent der Deutschen meinen, die Flüchtlingskrise habe einfach an Brisanz verloren, und 32 Prozent finden, andere Partei hätten die klassischen AfD-Themen inzwischen selbst besetzt.

Die geplanten Störungen des AfD-Parteitags am Wochenende durch linke Gruppen finden nur 16 Prozent der Befragten in Ordnung. 78 Prozent lehnen solche Störversuche ab, weil jede demokratische Partei das Recht habe, ungestört ihre Parteitage abzuhalten. Die Umfrage wurde vor Bekanntgabe des Rückzugs von Frauke Petry aus dem Spitzenkandidatenrennen durchgeführt.

Foto: Alternative für Deutschland (AfD), über dts Nachrichtenagentur

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