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VW-Abgasskandal: 3.276 Dienstwagen der Bundesregierung betroffen

3.276 Dienstwagen der Bundesregierung sind vom VW-Abgasskandal betroffen und müssen nachgerüstet werden. Das teilte das Bundesverkehrsministerium auf Anfrage der Grünen im Bundestag mit, berichtet die “Neue Osnabrücker Zeitung” (Freitag). Das Bundesverteidigungsministerium muss die meisten Diesel-Fahrzeuge in die Werkstatt schicken.

Allein hier sind 1.272 Fahrzeuge betroffen. Beim Bundesfinanzministerium sind es laut Auflistung der Regierung 1.074. Aus der Antwort geht weiter hervor, dass es sich bei rund 40 Prozent der betroffenen Fahrzeuge um VW Passat handelt. Insgesamt sind in Deutschland etwa 2,6 Millionen Fahrzeuge vom Abgasskandal betroffen. Im September 2015 hatte Volkswagen eingeräumt, Abgaswerte durch eine spezielle Software im Auto manipuliert zu haben. Die Mehrzahl der Diesel ist nach Angaben von Volkswagen bereits im Zuge einer Rückrufaktion umgerüstet worden. Autofahrer, die ihren Diesel nicht in die Werkstatt bringen, riskieren die Zulassung. Darauf weist auch das Bundesverkehrsministerium in der Antwort hin. Unklar ist bislang noch, welche Auswirkungen die Umrüstung auf betroffene Fahrzeuge hat. Grünen-Verkehrsexperte Oliver Krischer kritisierte in der “Hat der Wagen nach dem Software-Update einen höheren Verbrauch oder schlechtere Fahreigenschaften, dann ist das das Problem der Fahrzeugbesitzer.” Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) schiebe “in bester Eintracht mit VW die Folgen des Skandals einfach auf die Autobesitzer ab”.

Foto: VW-Logo, über dts Nachrichtenagentur

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