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Weltraumtourismus: Der Griff nach den Sternen

Auf zu neuen Weiten – mit einer Unterschrift. Ein neues Gesetz soll im US-Bundesstaat Colorado Firmen anlocken, von hier aus kommerzielle Flüge in den Weltraum zu starten. Dennis Heap, Geschäftsführer für Luftfahrt des Front Range Airport: “Es wird vielleicht noch 15 Jahre dauern – dann haben wir Transportmittel, die uns auf Sub-Orbitalflügen um die halbe Welt bringen. Es entsteht eine neue Industrie, die Luftfahrt und Raumfahrt vereint.”

Virgin Galactic gehört zu den Anbietern, die ein Stück von dem begehrten Kuchen Space-Tourismus abhaben wollen. Im nächsten Jahr will das Unternehmen von New Mexico aus die ersten Touristen auf die suborbitale Reise schicken. 500 Menschen haben bislang Tickets dafür gekauft – für mehr als 150.000 Euro das Stück. Experten glauben allerdings, dass die Kosten für private Trips in den Orbit deutlich irdischer werden müssen, damit die kommerziellen Weltraumbahnhöfe bestehen können.

Leroy Chiao, Sonderberater für bemannte Raumfahrt bei der Space Foundation: “Technisch ist das sicher möglich. Doch die Frage ist: Wieviel kostet ein Ticket? Der größte Durchbruch muss daher bei den Antriebssystemen kommen, damit die Flüge billiger werden.” Konkurrenz bekommen die US-Weltraumbahnhöfe auch aus Russland. Für die Super-Reichen bietet die US-Firma Space Adventures Plätze an Bord von Sojus-Raumschiffen an, die zur Internationalen Raumstation fliegen. Chris Anderson, Geschäftsführer von Space Adventures: “In den kommenden zehn Jahren werden tausende Menschen jedes Jahr in den Weltraum reisen. Das sind sicher keine Millionen, wie in der zivilen Luftfahrt – aber es ist ein verdammt guter Start.” Die US-Regierung schätzt, dass die kommerzielle Raumfahrt im kommenden Jahrzehnt zu einem Milliarden-Dollar-Geschäft wird. Immer mehr private Unternehmen wollen profitieren – wenn Touristen nach den Sternen greifen.

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