2015 sinkt der Strompreis

Stromleitung 2015 sinkt der Strompreis
Vor Weihnachten erreichte die gute Nachricht die deutschen Haushalte: Der Strompreis für Endverbraucher wird 2015 nach 14 Jahren steigender Preise sinken. 193 Stromversorger werden den Strom billiger abgeben. Sie gaben die Preissenkungen bereits offiziell bekannt. Es wird damit gerechnet, dass weitere Stromanbieter folgen werden. Grund für die Entwicklung ist der Preisrückgang an der Strombörseun die Senkung der EEG-Umlage. Der Großteil der Betreiber gibt den Preisrückgang jedoch nicht in voller Höhe an die Endkunden weiter, oft ist die zu erwartende Ersparnis nur gering, begründet durch die Erhöhung der Netzentgelte. Neun der deutschen Stromanbieter erhöhen ihre Preise sogar.

Beispiel Apolda

Bereits 1990 wurde in Apolda der Grundstein für eine eigene städtische Energieversorgung gelegt. 1992 wurde schließlich die Thüringer Elektrizitäts- und Gaswerke AG Apolda gegründet. Heute ist die Stadt Apolda mit 51 Prozent an der AG beteiligt, die Thüringer Energie AG zu 41 Prozent. Stolz sind die Stadtväter über die überaus umweltfreundliche Energieerzeugung. 2009 nahm die Photovoltaikanlage am Heidenberg ihren Betrieb auf, 2010 wurde das Blockheizkraftwerk modernisiert. Täglich werden 15.000 Haushalte mit Strom und 6.000 Haushalte mit Gas beliefert. In Apolda wird der Strom 2015 ebenfalls billiger. Hier wird nur die Senkung der staatlich festgelegten Umlage an die Endkunden weitergegeben. Dabei handelt es sich um die im Preis enthaltene EEG-Umlage. Ab 1. März 2015 wird der Preis für eine Kilowattstunde in Apolda gegenüber 2014 um 0,42 Cent gesenkt. Ein durchschnittlicher Strombezieher verbraucht jährlich rund 2.200 Kilowattstunden an Strom. Der Festpreiskunde spart somit im Jahr 4,01 Euro. Ist er Vario Plus Tarif Bezieher handelt es sich um 9,24 Euro. Größe Sprünge werden dadurch nicht möglich, es ist jedoch nach all den Jahren der Preiserhöhungen ein Lichtstreif am Horizont.

Beispiel Amberg

Die Stadtwerke Amberg verfügen über mehr als 10.000 Netzanschlüsse für Strom, vertrieben werden jährlich über 150.000.000 Kilowattstunden. Aus eigener Stromerzeugung stammen rund 15.000.000 Kilowattstunde und aus erneuerbarer Energie etwa 12.000 Kilowattstunden, der Rest stammt aus dem Netz. Die Stadtwerke Amberg gaben nunmehr ebenfalls eine Preisreduzierung bekannt. Sie liegt bei 9,2 Prozent. Eine durchschnittliche Familie mit einem Verbrauch von rund 5.000 Kilowatt Strom jährlich kann somit mit einer Ersparnis von 134 Euro rechnen. Amberg liegt an der Spitze jener Stromanbieter, die ihre Preise für Endverbraucher spürbar senken. Die nächst höheren Preissenkungen liegen um die 6 Prozent, was einer Ersparnis von durchschnittlich, je nach dem jeweiligen Tarif, einem Betrag von 70 Euro entspricht. Zu den Betreibern zählen die Stadtwerke Lambrecht, die Albstadtwerke in Baden-Württemberg, die Stadtwerke in Schwerte und die Sömmerdaer Energieversorgung.

Hier nachlesen ...

Bundesamt fordert besseren Meeresschutz

Die Präsidentin des Bundesamtes für Naturschutz (BfN) fordert einen besseren Schutz von Nord- und Ostsee. …

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.