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500'000 Hotelübernachtungen in Braunschweig

Braunschweig konnte die Marke von 500.000 Übernachtungen im Jahr 2012 erstmals knacken und legt 2013 noch einmal kräftig zu: Mit 535.860 Übernachtungen wurde die Vorjahreszahl mit einem Zuwachs von 6,3 Prozent deutlich übertroffen. Braunschweig ist damit in Niedersachsen Spitze. Hier wirkt sich vor allem die Ansiedlung des Steigenberger Parkhotels positiv aus. Seit der Eröffnung Ende August stiegen die Zahlen rasant an.

Die 180 zusätzlichen Zimmer des Hotels im Bürgerpark machen sich bemerkbar: 2013 konnten die höchsten Übernachtungszahlen seit Beginn der Zählung für die Monate September, Oktober, November und Dezember verzeichnet werden. Insgesamt konnte eine Steigerung der Übernachtungen um 6,3 Prozentpunkte im Vergleich zu 2012 erreicht werden, die Gästeankünfte stiegen um 4,3 Prozent auf 293.040.

Gerold Leppa, Geschäftsführer der Braunschweig Stadtmarketing GmbH, erklärt: „Die Schaffung zusätzlicher Kapazitäten durch die Ansiedlung des neuen Steigenberger Hotels erweist sich als richtige Entscheidung, denn die Übernachtungszahlen sind in den Monaten seit Eröffnung rasant angestiegen. Insbesondere an den auslastungsstarken Tagen von Montag bis Donnerstag realisieren wir mehr Übernachtungen und holen damit auch ein Stück weit Kunden nach Braunschweig zurück.“

Die Bettenauslastung wurde durch das neue Hotel nach der Landesstatistik nicht beeinträchtigt. Im Gegenteil waren 2013 sogar in den Monaten Oktober und November höhere Auslastungen der Schlafgelegenheiten zu verzeichnen als im Vorjahr.

Wieslaw Puzia, Vorsitzender des Arbeitsausschusses Tourismus Braunschweig e. V. (ATB), freut sich über das positive Ergebnis: „Es ist toll, dass wir auch 2013 die Marke von 500.000 Übernachtungen halten konnten und Braunschweigs Position weiter stärken konnten.“ Er gibt jedoch zu bedenken, dass viele Hoteliers aktuell das Gefühl hätten, dass die Auslastung unter der Woche schlechter werde. Ob das am höheren Bettenkontingent liege oder nur an den erfahrungsgemäß schwächeren Monaten zu Jahresbeginn, sei nicht festzumachen. „Dieser Trend wird sich aber sicherlich nicht verfestigen. Erfahrungsgemäß kommen ab Frühjahr wieder mehr Gäste“, so Puzia.

Gerold Leppa sieht die Aussichten für das laufende Jahr kritisch: „Nach wie vor steht die Schließung des Mövenpick Hotels zum 31. März im Raum. Sollte es tatsächlich zu keiner direkten Nachfolge kommen, gehen uns dringend benötigte Betten verloren, erfahrungsgemäß werden Gäste ins Umland abwandern oder gleich wieder abreisen. Wir müssen uns dann auf sinkende Übernachtungszahlen für das zweite Halbjahr einstellen.“

Auch im Vergleich mit anderen niedersächsischen Städten steht Braunschweig sehr gut da: Einen größeren Zugewinn bei den Übernachtungen konnte nur Emden verzeichnen. Städte erreicht exakt das Vorjahresniveau (0,0 Prozent). Mit 6,3 Prozentpunkten Zuwachs bei den Übernachtungen liegt Braunschweig auch weit über dem Landesdurchschnitt, der einen Rückgang von 0,5 Prozent verzeichnet. Bei den Gästeankünften ist es ähnlich: 4,3 Prozent mehr in Braunschweig, 0,6 Prozent Zuwachs im Landesdurchschnitt.

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