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Adidas-Konzernchef hofft auf vernünftige Fußballer-Gehälter

Berlin - Der Vorstandsvorsitzende von Europas größtem Sportartikelhersteller Adidas hofft darauf, dass neue Finanzregeln der europäischen Fußballverbands UEFA die Preisspirale steigender Spielergehälter beenden werden. "Das Financial Fair Play wird hoffentlich zu einer Beruhigung beim Thema der Spielergehälter führen", sagte Herbert Hainer der "Welt am Sonntag" (22. Dezember 2013). Den Finanzregeln des europäischen Fußballverbandes UEFA zufolge müssen Vereine solide wirtschaftliche Bilanzen vorlegen, sofern sie an europäischen Wettbewerben wie der Champions League teilnehmen wollen

Es soll so verhindert werden, dass einige finanzstarke aber wirtschaftlich defizitäre Vereine den Sport dominieren. Hainer zufolge dürfte der Sport von diesen Regeln profitieren. "Das führt sicherlich zu mehr Wettbewerb zwischen den Vereinen", sagte er. "Das ist gut für den Sport." Die USA seien ein Vorbild. In den dortigen Ligen dürften Vereine nur einen bestimmten Prozentsatz des Umsatzes für Gehälter ausgeben. Eine Deckelung von Managergehältern lehnt Hainer gleichwohl ab. "Wenn man sich anschaut, wie stark die deutsche Wirtschaft und deren Unternehmen im internationalen Markt dastehen, finde ich deutsche Manager gerade auch im globalen Vergleich nicht überbezahlt", sagte er.

Foto: Euroscheine, über dts Nachrichtenagentur

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