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Ägypten: Opposition lehnt Gesprächsangebot von Mursi ab

Die ägyptische Opposition hat das Gesprächsangebot von Präsident Mohammed Mursi abgelehnt, der in einer Fernsehansprache am Donnerstagabend angeboten hatte, am Samstag zu Gesprächen zusammenzukommen. Da Mursi allerdings erklärt hatte, dass es keine Änderungen am Verfassungsentwurf geben werde und auch der Termin für das Referendum nicht zur Disposition stehe, will die ägyptische Opposition nun mit Protestaktionen Druck auf den Präsidenten ausüben. Die maßgeblichen Oppositionsparteien in Ägypten erklärten am Freitag, dass sie auf den von Mursi vorgeschlagenen Dialog verzichten wollen, da dieser lediglich ein "PR-Gag" des Präsidenten sei. "Mursi hat die Tür zugeschlagen", sagte Friedensnobelpreisträger Mohammed el-Baradei. Da Mursi nicht kompromissbereit sei, könne man mit dem Präsidenten auch in keinen Dialog treten. US-Präsident Barack Obama forderte Mursi unterdessen in einem Telefongespräch eindringlich dazu auf, sich auf den Dialog mit der Opposition einzulassen, ohne Vorbedingungen zu stellen. Obama zeigte sich zudem "tief beunruhigt" über die tödlichen Krawalle in Ägypten. Bei diesen waren sieben Menschen getötet und über 750 weitere verletzt worden. Foto: Demonstranten in Ägypten, Ahmad Hammoud, Lizenz: dts-news.de/cc-by

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