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AfD-Bundesvorstand sieht keinerlei Verschulden bei Weidel

Der Bundesvorstand der AfD hat sich in der Spendenaffäre hinter AfD-Fraktionschefin Alice Weidel gestellt. Der Bundesvorstand sehe keinerlei Verschulden bei Weidel, teilte die AfD am Freitag mit. Weidel habe bei der Vorstandssitzung in Magdeburg eine persönliche Erklärung zu der Angelegenheit abgegeben.

Momentan werde der Sachverhalt auf allen Ebenen der Partei „sehr intensiv aufgeklärt“. Ein Rechtsanwalt sei mit der umfassenden Aufarbeitung des Sachverhalts und der Vorbereitung einer detaillierten Stellungnahme gegenüber den Behörden beauftragt worden, so die AfD. Alle vorübergehend eingegangenen Zahlungen seien zudem „ohne öffentlichen Druck“ zurückgezahlt worden. Unterdessen wurde bekannt, dass der AfD-Landesverband Nordrhein-Westfalen im Frühjahr 2016 offenbar 49.000 Euro von derselben niederländischen Stiftung bekommen hat, die im Jahr 2018 an den Kreisverband Bodensee gespendet hat. Das berichtet die „Süddeutsche Zeitung“ in ihrer Wochenendausgabe unter Berufung auf ein „hochrangiges Mitglied der AfD-Fraktion im Bundestag“. Der damalige Landesschatzmeister in NRW, Frank Neppe, bestätigte der Zeitung den Eingang sowie die umgehende Rückzahlung der Summe.

Foto: Alice Weidel, über dts Nachrichtenagentur

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