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AfD-Parteitag berät über Rentenkonzepte

In Augsburg hat am Samstagvormittag der neunte Bundesparteitag der AfD begonnen. In seiner Eröffnungsrede sagte AfD-Chef Alexander Gauland, dass er sich „in letzter Zeit immer wieder an die letzten Tage der DDR erinnert“ fühle. Auch wenn er das SED-Regime nicht bagatellisieren wolle, finde er trotzdem viele Parallelen.

In dem DDR-Vergleich komme Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) die Rolle von Erich Honecker zu. „Auch rhetorisch spielt die Kanzlerin in Honeckers Liga“, so Gauland. Er prophezeite das Ende der Kanzlerschaft Merkels. „Merkel fällt, egal wie lange sie noch mit den Armen rudert“, sagte er. Der CSU warf Gauland vor, das Parteiprogramm der AfD abzuschreiben. Am Samstag und Sonntag wollen die rund 700 Delegierten auf dem Parteitag über mehrere strittige Themen beraten. Unter anderem will sich die Partei ein Rentenkonzept geben. Dabei gibt es Konfliktpotenzial zwischen den Parteiflügeln. Auch beim Thema einer parteinahen Stiftung könnte es Ärger geben.

Begleitet wird das AfD-Treffen von zahlreichen Gegendemonstrationen. Dazu werden mehrere Tausend Teilnehmer erwartet. Die Augsburger Polizei ist mit einem Großaufgebot im Einsatz. Rund 2.000 zusätzliche Beamte aus dem gesamten Bundesgebiet wurden angefordert.

Foto: Alternative für Deutschland (AfD), über dts Nachrichtenagentur

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