Aktuelle Erkenntnisse zu Datenbrillen

Die Technologie der Datenbrillen – auch „Head-Mounted-Displays“ genannt – entwickelt sich rasant weiter. Rund 40 Experten tauschten sich über den aktuellen Forschungsstand bei einem Workshop aus, den die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) mittlerweile zum dritten Mal veranstaltete. Die jetzt veröffentlichten Präsentationen bieten einen Überblick über aktuelle Trends, Chancen und das Entwicklungspotenzial von Datenbrillen.
Neben verschiedenen Arten von Head-Mounted-Displays wurden auch unterschiedliche Einsatzmöglichkeiten vorgestellt. Sie reichen vom Unterputzbau über Wartungs- und Reparaturunterstützung an schwer sichtbaren Stellen bis hin zur Projektion ganzer Bauwerke in eine Landschaft. Dank des technischen Fortschritts wird sich das Spektrum der Möglichkeiten in Zukunft erweitern, mit der Aussicht auf flachere, leichtere und leistungsfähigere Geräte.
Auch mögliche Belastungen durch den Einsatz von Datenbrillen griff der Workshop auf. In einer noch laufenden Studie untersucht die BAuA derzeit die Langzeitwirkungen dieser Assistenzsysteme auf Beschäftigte. Erste Ergebnisse zeigen, dass Probanden das Arbeiten mit Datenbrillen als anstrengender empfinden und häufig über Augenbeschwerden wie Jucken, Brennen und verschwommenes Sehen klagen.

Forschung für Arbeit und Gesundheit

Sichere und gesunde Arbeitsbedingungen stehen für sozialen Fortschritt und eine wettbewerbsfähige Wirtschaft. Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) forscht und entwickelt im Themenfeld Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit, fördert den Wissenstransfer in die Praxis, berät die Politik und erfüllt hoheitliche Aufgaben – im Gefahrstoffrecht, bei der Produktsicherheit und mit dem Gesundheitsdatenarchiv. Die BAuA ist eine Ressortforschungseinrichtung im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales. Über 600 Beschäftigte arbeiten an den Standorten in Dortmund, Berlin und Dresden sowie in der Außenstelle Chemnitz.

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