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Als Backpacker nach Down Under

Mannheim - Kaum haben sie die Schule hinter sich gebracht, wollen viele junge Deutsche erst einmal weg. Ein neues Land kennenlernen und nebenbei die Reisekasse auffüllen –mit dem sogenannten „Work and Travel“ ist das möglich. Australien ist dabei eines der beliebtesten Reiseziele. Allein 2012 beantragten rund 150.000 Backpacker zwischen 18 und 30 Jahren das Working-Holiday-Visum. Zahlreiche Organisationen unterstützen junge Reisende bei der Planung des Aufenthalts, was mit entsprechender Vorlaufzeit und Geduld allerdings auch selbst zu schaffen ist.

Reisefreudige(re) Männer

Um ins ferne Australien zu ziehen, benötigt man nicht nur ausreichend Geld – allein der Flug kostet über 1.000 Euro –, sondern auch ein Stückchen Mut. Vielleicht erklärt das, warum sich laut TNS Emnid-Umfrage mehr Männer als Frauen auf ein solches Abenteuer einlassen würden. Im Auftrag der Ergo Direkt Versicherungen wurden Bundesbürger befragt, ob für sie „Work and Travel“ in Frage kommen würde – für rund 40 Prozent tat es das übrigens von Haus aus nicht. Unter den Männern gaben mutige 26 Prozent an, dass sie es „auf jeden Fall“ probieren würden, bei den Frauen waren es gerade mal 17 Prozent. 20 Prozent der Befragten wollten erst einmal darüber nachdenken. Für weitere 17 Prozent stand fest: Verreisen ja, aber maximal für eine Woche.

Dringend nötig: Visum und Steuernummer

Das Backpacker-Abenteuer beginnt mit der Beantragung eines Working-Holiday-Visums. Mit diesem kann man (ab Einreise) bis zu einem Jahr lang in Australien leben, reisen und arbeiten. Das Visum kostet umgerechnet ca. 220 Euro und muss um eine Steuernummer (Tax File Number, TFN) ergänzt werden. Die bekommt man aber erst, wenn man schon Down Under ist. Da Backpacker genauso zu Australien gehören wie Kängurus, sind selbst in kleinsten Städten zahlreiche Hostels zu finden. Diese sind speziell auf Backpacker-Bedürfnisse ausgerichtet und besonders preiswert. Das müssen sie auch sein, denn der Stundenlohn – zum Beispiel für Erntearbeiten – beträgt in der Regel nur bis zu 15 australische Dollar.

An den Versicherungsschutz denken

"Wer sich als Teilnehmer an einem 'Work and Travel'-Programm nach Australien begibt, sollte sich sehr gut versichern", empfiehlt Dieter Sprott von den Ergo Direkt Versicherungen , denn die meisten Krankenkassen übernehmen außerhalb der EU keine Kosten. Da „Work and Travel“ über die Dauer eines üblichen Urlaubs hinausgeht, reicht auch eine normale Auslandsreiseversicherung nicht aus. "Aus diesem Grund ist eine spezielle Police erforderlich", weiß Dieter Sprott weiter. Auch in Sachen Privathaftpflicht ist Sorgfalt geboten. Zwar gelten private Haftpflichten häufig weltweit, man sollte aber unbedingt in den Bedingungen nachlesen, auf wie viele Tage die maximale Dauer für Auslandsaufenthalte festgelegt wurde. Sind Kinder über die Eltern mitversichert, muss ebenfalls aufgepasst werden, denn in der Regel sind nur unverheiratete Kinder unter 18 uneingeschränkt mitversichert. Kinder über 18 Jahren fallen nur bis zum Ende ihrer Schul- oder Berufsausbildung unter den Versicherungsschutz. "Bei einem 'Work and Travel'-Aufenthalt würde dann kein Versicherungsschutz bestehen", betont Dieter Sprott. Foto: djd/Ergo Direkt Versicherungen/T.Rodriguez

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