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Altkanzler Schröder: Ohne Agenda 2010 hätte Deutschland in Not geraten können

Gerhard Schröder,  Deutscher Bundestag / Lichtblick / Achim Melde,   Berlin - Zehn Jahre nach dem Start der Agenda 2010 hat der damalige Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) eine positive Bilanz seiner Reformen gezogen. Der "Bild-Zeitung" (Montagausgabe) sagte Schröder: "Man sieht ja jetzt: Deutschland ist besser durch die Krise gekommen, als alle anderen europäischen Länder." Die Agenda 2010 sei damals im eigentlichen Sinne des Wortes notwendig gewesen, sagte Schröder.

Ohne sie wäre Deutschland womöglich in Not geraten: "Die Gefahr bestand." Angesichts der damaligen schlechten Wirtschaftslage und der hohen Arbeitslosigkeit "mussten wir die sozialen Sicherungssysteme verändern, damit sie für den Steuerzahler und den Beitragszahler bezahlbar blieben". Außerdem sei es notwendig gewesen, die deutsche Wirtschaft wettbewerbsfähig zu machen, "denn Arbeitsplätze gibt es nur, wenn wir unsere Produkte auch exportieren können". Schröder appellierte zugleich an den Veränderungswillen der Deutschen: "Wichtig ist, dass wir eines nicht vergessen: Die sozialen Systeme können in einer älter werdenden Gesellschaft nicht statisch gehalten werden. Deshalb brauchen wir immer wieder Mut zur Veränderung."

Foto: Gerhard Schröder, Deutscher Bundestag / Lichtblick / Achim Melde,

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