An Gasumlage teilnehmende Unternehmen werden nicht genannt

Die zwölf Unternehmen, die Ansprüche für die geplante Gasumlage angemeldet haben, werden nicht genannt. „Die Namen der entsprechenden Unternehmen können wir vor dem Hintergrund der Wahrung von Geschäftsgeheimnissen der entsprechenden Unternehmen nicht bereitstellen“, sagte eine Sprecherin des Marktkoordinators „Trading Hub Europe“ (THE) am Montag der dts Nachrichtenagentur. Zuvor war Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) in einer Pressekonferenz von mehreren Journalisten auf konkrete Angaben zu den teilnehmenden Unternehmen angesprochen worden, hatte die Fragen jedoch weitgehend ignoriert.

Die Namen seien „kein Geheimnis“, sagte Habeck, ohne sie jedoch zu nennen. Nach Angaben seines Ministeriums hatten zwölf Gasimporteure Mehrkosten im Umfang von insgesamt 34 Milliarden Euro angemeldet. Daraus resultiert eine Umlage in Höhe von 2,419 Cent pro Kilowattstunde, die alle Gaskunden ab Oktober zahlen sollen.

Obwohl der Staat durch die gestiegenen Gaskosten in einem Ausmaße zusätzliche Mehrwertsteuer einnimmt, die die Gasumlage wohl mittelfristig bei Weitem übersteigen dürfte, gibt es angeblich keine Möglichkeit einer direkten Finanzierung durch den Staat. Alternative zur Gasumlage wäre nur der „Zusammenbruch des deutschen Energiemarktes“ gewesen, sagte Habeck. Diese Umlage sei zudem „die gerechtestmöglichste Form“, so der Wirtschaftsminister. (dts Nachrichtenagentur)



Foto: Ferngas, über dts Nachrichtenagentur

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