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Anteil hochpreisiger Neubauwohnungen in Berlin steigt

Jede zweite Neubauwohnung in Berlin kostet mindestens 14 Euro pro Quadratmeter Kaltmiete. Das ergab eine aktuelle Analyse des Marktforschungsinstituts Empirica, über die der RBB berichtet. Ausgewertet wurde nach Angaben des Instituts eine Stichprobe von mehr als 20.000 Angeboten im Zeitraum von 2012 bis 2020.

Zusätzlich haben die Wissenschaftler die Statistik der fertiggestellten Sozialwohnungen in die Analyse mit einbezogen. Der Anteil der hochpreisigen Wohnungen mit einer Kaltmiete ab 14 Euro pro Quadratmeter hat sich in diesem Zeitraum vervierfacht. 2012 lag er noch bei 15 Prozent. 2020 war er auf 60 Prozent der Neubauwohnungen angestiegen. Dagegen ist der Anteil preiswerteren Wohnungen mit einer Kaltmiete bis zu 10 Euro pro Quadratmeter von 35 auf 16 Prozent gesunken. Als Ursachen für die Verteuerung gibt der Geschäftsführer von Empirica, Reiner Braun, die gestiegenen Bodenpreise und Baukosten an. Außerdem seien in Berlin zu wenig Sozialwohnungen entstanden. Die rot-rot-grüne Koalition hat ihr Ziel, den Bau von 8.500 neuen Sozialwohnungen zu fördern, nicht erreicht. Stattdessen wurden bisher nur 5.800 Wohnungen gefördert. (dts Nachrichtenagentur)

Foto: Dächer von Berlin-Kreuzberg, über dts Nachrichtenagentur

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