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Arbeitsagentur erwartet Belastung durch Kurzarbeit bis Ende 2022

Die massenhafte Kurzarbeit während der Coronakrise wird die Bundesagentur für Arbeit (BA) nach den Worten von BA-Chef Detlef Scheele noch bis mindestens Ende des kommenden Jahres belasten. Im April beginne die endgültige Abrechnung der Kurzarbeit, sagte Scheele der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (Freitagausgabe). „Wir haben als Organisation noch einen Riesenberg Arbeit vor uns und bleiben unter Dauerlast, selbst wenn im Sommer hoffentlich die Kurzarbeit nach und nach zurückgehen und nicht mehr das bestimmende Thema sein wird.“

Kurzarbeitergeld werde immer unter Vorbehalt ausgezahlt. Am Ende werde das mit einer Abschlussprüfung noch einmal überprüft. „Außerdem müssen wir noch viele Erstgespräche mit Arbeitslosen führen. Und wir müssen noch zahlreiche Identitäten überprüfen, denn die Menschen konnten sich ja wegen des Lockdowns auch online arbeitslos melden, ohne persönliche Vorsprache.“ Der BA-Chef kündigte zudem die befristete Einstellung von 5.500 Kräften an. „Bisher haben wir alles mit eigenem Personal gestemmt, durch große Personalumschichtungen.“ Jetzt habe man aber mit den Neueinstellungen begonnen, um die erfahrenen Kollegen zu entlasten, die mit den Schlussabrechnungen beginnen sollten. Zudem wolle man erreichen, „dass die Arbeitsvermittler, die Berufsberater und die Reha-Berater an ihre angestammten Arbeitsplätze zurückkehren“. (dts Nachrichtenagentur)

Foto: Schutzhelme, über dts Nachrichtenagentur

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