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Arbeitskosten in Deutschland im oberen EU-Drittel

Arbeitgeber des Produzierenden Gewerbes und wirtschaftlicher Dienstleistungen in Deutschland haben im Jahr 2020 durchschnittlich 36,70 Euro für eine geleistete Arbeitsstunde bezahlt. das Arbeitskostenniveau lag damit innerhalb der EU wie schon im Vorjahr auf Rang sieben, teilte das Statistische Bundesamt (Destatis) am Montag mit. Dänemark hatte mit 46,90 Euro die höchsten Arbeitskosten je geleistete Stunde, Bulgarien mit 6,40 Euro die niedrigsten. Im Vorjahresvergleich erhöhten sich die Arbeitskosten je geleistete Arbeitsstunde in Deutschland kalenderbereinigt um 3,0 Prozent.

Gemessen am EU-Durchschnitt von 28,00 Euro zahlten deutsche Arbeitgeber des Produzierenden Gewerbes und wirtschaftlicher Dienstleistungen im Jahr 2020 rund 31 Prozent mehr für eine Stunde Arbeit. Der relative Abstand blieb damit gegenüber dem Jahr 2019 gleich. Im Verarbeitenden Gewerbe, das besonders stark im internationalen Wettbewerb steht, kostete eine Arbeitsstunde in Deutschland 2020 durchschnittlich 41,60 Euro. Beschränkt auf diesen Wirtschaftsbereich lag Deutschland im EU-Vergleich wie im Jahr zuvor auf Rang drei. Eine Stunde Arbeit in der deutschen Industrie war damit 46 Prozent teurer als im EU-Durchschnitt (28,50 Euro). Bei den marktbestimmten Dienstleistungen lag Deutschland mit Arbeitskosten von 34,10 Euro pro Arbeitsstunde EU-weit auf dem siebten Rang (21 Prozent über dem EU-Durchschnitt), 2019 hatte Deutschland auf Rang neun gelegen. (dts Nachrichtenagentur)

Foto: Stahlproduktion, über dts Nachrichtenagentur

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