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Atambajew: Kirgisistan lebt demokratische Entwicklung vor

Kirgisistan - Atambajew: Kirgisistan lebt demokratische Entwicklung vor

Wien - Staatspräsident Almasbek Atambajew sieht die Entwicklung Kirgisistans von einer ehemaligen Sowjetrepublik zu einem demokratischen Staat als geglückt. Minderheitenrechte etwa erhielten in der modernen Republik Kirgisistan viel Aufmerksamkeit und zahlreiche tragende Positionen seien in dem mehrheitlich muslimischen Land mit Frauen besetzt. Vom Westen erwarte er aber mehr Unterstützung bei der weiteren Stärkung der Demokratie Kirgisistans, bemerkte Atambajew heute bei einem Treffen mit Bundesratspräsidentin Sonja Zwazl anlässlich eines Besuchs im österreichischen Parlament.

Wirtschaftlich sei Kirgisistan nämlich durch konsequente Bekämpfung der Korruption auf einem guten Weg, sagte Atambajew. So habe man in den letzten drei Jahren die Einfuhren verdoppeln können. Die Eurasische Wirtschaftsunion, der Kirgisistan beitreten will, solle keinen Gegenpol zur Europäischen Union darstellen, betonte er, vielmehr gelte es, miteinander am wirtschaftlichen Aufschwung und Frieden zu arbeiten.


Zwazl bekräftigte, zur Hebung der Lebensqualität trage eine Annährung verschiedener Wirtschaftsräume viel bei. Unternehmen würden bereits großes Interesse am kirgisischen Markt zeigen, allerdings müssten sie auch entsprechende Rahmenbedingungen vorfinden. Auf Einladung des Präsidenten fasste die Vorsitzende der Länderkammer einen Besuch in Kirgisistan ins Auge - gemeinsam mit einer Wirtschaftsdelegation, wie sie unterstrich.


Die kirgisische Regierung war bei dem Gespräch durch Außenminister Erlan Abdyldajew und Vizepremier Valeriy Dil vertreten, Nationalbankchef Tolkunbek Abdygulow gehörte ebenfalls zur hochrangig besetzten Delegation mit Atambajew an der Spitze. Heute Vormittag empfing Bundespräsident Heinz Fischer seinen Amtskollegen zu einem Arbeitsgespräch in der Hofburg, wo außerdem seitens der Außenministerien und Kirgisistans verstärkte Zusammenarbeit vereinbart wurde. Eine Unterredung mit Mitgliedern der Wirtschaftskammer stand nachmittags am Besuchsprogramm.

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