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Auch 2012 leichter Bevölkerungszuwachs im Land Bremen

Die Bevölkerung im Land Bremen ist gewachsen, und zwar um 2 242 Einwohner und Einwohnerinnen im Jahr 2012, das sind 0,34 Prozent mehr als 2011. Dabei lag der Zuwachs in der Stadt Bremen bei 2 087 Personen (+0,38 Prozent). Ein Plus in dieser Größenordnung gab es seit 2006 nicht mehr. Die Stadt Bremerhaven gewann gegenüber dem Jahr 2011 insgesamt 155 Einwohner (+1,34 Prozent). Das bedeutet erstmals seit 2002 wieder einen Anstieg der Bevölkerung.
Grund für die Zunahme der Bevölkerung ist der positive Wanderungssaldo von 4 103 Personen in 2012 für das Land Bremen. Im Vergleich zum Vorjahr ist dies ein Anstieg von 51,5 Prozent, zuletzt wurde 2002 ein höherer Wanderungssaldo erreicht. Der positive Saldo resultiert aus den 34 404 Zuzügen und 30 301 Fortzügen. Der größte Teil der Zuzüge stammt dabei aus den anderen Bundesländern (22 802 bzw. 66,3 Prozent). Gegenüber dem Vorjahr bleibt der innerdeutsche Wanderungsaustausch jedoch stabil und damit negativ (-378). Somit basiert das Bevölkerungswachstum ausschließlich auf der Zunahme der Zuzüge aus dem Ausland auf 11 602 (+16,9 Prozent) bei einem nur geringfügig angestiegenen Zuwachs der Fortzüge in das Ausland auf 7 121 (+7,0 Prozent). Insbesondere die Wanderungssalden mit Polen (+910), Bulgarien (+533), Spanien (+449), Italien (+222), Ungarn (+195), Griechenland (+194), Rumänien (+181) und Syrien (+154) tragen die Entwicklung. Damit wandern nicht nur Personen aus den jüngeren EU-Mitgliedsstaaten nach Bremen, sondern vermehrt auch Bürger aus Ländern, die durch die Finanz- und Schuldenkrise stark betroffen sind. Der Wanderungssaldo in Bremerhaven beträgt +589, das ist der höchste Wert nach 2002.
Foto: © robertovm

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