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Audi verkauft im Juli mehr Autos als im Vorjahr

Der Autohersteller Audi hat trotz Coronakrise im Juli mehr Autos verkauft als 2019. Wie Vertriebsvorständin Hildegard Wortmann der "Heilbronner Stimme" (Samstagsausgabe) sagte, stieg der Absatz nach dem coronabedingten Produktionsstopp um rund drei Prozent auf mehr als 160.000 Fahrzeuge. Im Vorjahresmonat hatte Audi rund 155.000 Fahrzeuge verkauft. Wortmann zeigte sich "sehr zufrieden" darüber, dass sich Audi bereits im zweiten Quartal 2020 deutlich besser als der Gesamtmarkt entwickelt habe.

Hier seien die Auslieferungen zwar noch um 22,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr zurückgegangen. Audi entwickle sich aber "deutlich besser als der Gesamtmarkt, der sich bei minus 34 Prozent bewegt", sagte Wortmann. "Wir gewinnen in vielen bedeutenden europäischen Märkten gerade Marktanteile", sagte die Vertriebs- und Marketingvorständin. Zudem würden neue Märkte auch außerhalb Europas erschlossen. "Im asiatischen Raum sind das etwa Südkorea und Japan. Wir gewinnen da inzwischen Marktanteile." Audi erhalte mit dem elektrischen Audi E-Tron GT zum Jahresende eine neue Ikone für die künftige Ausrichtung der Marke, sagte Wortmann der "Heilbronner Stimme". Das in Heilbronn für das Werk Neckarsulm produzierte Modell sei eines der wichtigsten Fahrzeuge im Sinne der künftigen Markenbildung. "Denn die Zukunft ist elektrisch", so Wortmann.

Foto: Audi, über dts Nachrichtenagentur

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