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Außenminister kritisiert Trumps WHO-Entscheidung

Außenminister Heiko Maas (SPD) hat die Entscheidung von US-Präsident Donald Trump, die Zusammenarbeit mit der Weltgesundheitsorganisation (WHO) zu beenden, scharf kritisiert. Es sei „das falsche Signal zur falschen Zeit“, sagte Maas den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Sonntagausgaben). Zur Bewältigung der Corona-Pandemie „brauchen wir weltweite Kooperation statt nationaler Alleingänge“.

Man brauche eine geeinte und solidarische Antwort aller Staaten und der Vereinten Nationen, „mit einer starken WHO im Zentrum“. Der SPD-Politiker kündigte intensive Gespräche in Washington an, um die US-Regierung von diesem Ansatz zu überzeugen. Die Zahl der Infizierten weltweit steige weiter und die Krise greife auf immer neue Länder über, so Maas. „Wir können nicht mitten in der Sturmflut den Deich einreißen und einen neuen bauen.“ Es sei richtig, Lehren aus dem Umgang mit der Corona-Pandemie zu ziehen und die notwendigen Reformen der anzugehen. „Dieser Aufgabe wollen wir uns zum geeigneten Zeitpunkt stellen.“

Foto: Weltgesundheitsorganisation (WHO) in Genf, über dts Nachrichtenagentur

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