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Auswärtiges Amt schränkt Nutzung von Zoom ein

Das Auswärtige Amt schränkt die Nutzung der Videokonferenz-App Zoom ein. „Medienberichten und eigenen Erkenntnissen zufolge hat die Software von Zoom kritische Schwachstellen und weiterhin erhebliche Sicherheits- und Datenschutzprobleme“, heißt es in einem Rundschreiben des Ministeriums an die Mitarbeiter, über welches das „Handelsblatt“ (Donnerstagsausgabe) berichtet. Wegen der „damit verbundenen Risiken für unser IT-System als Ganzes“ habe das Auswärtige Amt für sich entschieden, die Nutzung von Zoom auf den dienstlich ausgegebenen Geräten nicht zuzulassen.

Das Ministerium weist zugleich auf Informationen der hauseigenen IT-Sicherheit hin, wonach die Nutzung von Zoom durch internationale Partner weit verbreitet sei. „Ein völliger Verzicht auf die App würde unsere Kommunikation mit ihnen derzeit massiv erschweren.“ Daher werde die Nutzung auf privaten Geräten zu dienstlichen Zwecken „krisenbedingt gestattet, wo dies unumgänglich für die Aufgabenerfüllung ist“, so das Ministerium. Gleichwohl solle auch bei dieser Nutzung darauf geachtet werden, keine geheimen, mit VS-NfD („Verschlusssache – Nur für den Dienstgebrauch“) gezeichneten Inhalte, zu besprechen. Nach Informationen des „Handelsblatts“ sucht das Auswärtige Amt bereits nach einer „vertrauenswürdigeren“ Alternative zu Zoom, weil ein generelles Nutzungsverbot wegen der Kommunikation mit dem Ausland „momentan nicht hilfreich“ wäre.

Foto: Auswärtiges Amt, über dts Nachrichtenagentur

 

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