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Auswandern: Die richtigen Versicherungen für Spanien

Spanien auswandern - Auswandern: Die richtigen Versicherungen für Spanien
Auswandern liegt im Trend, fast jeder kennt heute jemanden, der den Schritt gewagt und nach Spanien, Italien oder ein anderes südeuropäisches Land ausgewandert ist. Auch im Ausland gehören Versicherungen für das Eigenheim und den Hausrat und eine passende Krankenversicherung mit dazu.

Wer sich entschließt auszuwandern und im neuen Heimatland nach passenden Versicherungen sucht, stellt schnell fest, dass es viele Ähnlichkeiten gibt. So gibt es eine Regeldeckung, aber auch abgestufte Deckungmodelle und Zusatzversicherungen, um den Schutz zu erhöhen. Damit man sich als Frischeinwanderer im neuen Land auch in Sachen Versicherung schnell zurechtfindet, empfiehlt sich eine Versicherungsgesellschaft wie die Iberiaversicherungen. In Deutschland wie auch in Spanien tätig, kennen die Versicherungsmakler die Gegebenheiten in beiden Ländern und können genau die richtige Versicherung fürs Ausland finden. Das gilt für alle privaten Versicherungen, so auch für die Gebäude- und Hausratversicherung.

Gebäude- und Hausratversicherung in Spanien

Anders als in Deutschland sind private Versicherungen in Spanien häufig gebündelt. So gehören Gebäude-, Hausrat-, Haftpflicht- und Rechtsschutzversicherung in ein Paket und werden auch so abgeschlossen. Das hat für den Versicherungsnehmer mehrere Vorteile:

  • nur ein Vertrag und eine gebündelte Prämie
  • ein Ansprechpartner bei Versicherungsfragen oder Haftungsfällen
  • günstigere Prämien als bei Einzelversicherungen
  • wenig Bürokratie bei gutem Versicherungsschutz

Auswanderer, die in Spanien zur Miete wohnen, brauchen natürlich keine Gebäudeversicherung und können diese aus dem Paket ausklammern.

Laufzeit und Tarife

Wie in Deutschland auch, beträgt die Laufzeit für spanische Versicherungen jeweils ein Jahr. Wird die Police nicht gekündigt, verlängert sie sich stillschweigend. Die Höhe der Tarife ist von der Art der Gefährdung abhängig. Das hat zur Folge, dass die Versicherungsbeiträge für Ferienhäuser oder Ferienwohnungen in Spanien deutlich teurer sind als für dauerhaft bewohnte Häuser, ebenso spielt der Standort eine Rolle: Ein Haus auf dem Lande ist günstiger als ein Stadthaus. Allerdings sind die Unterschiede der Prämien in diesem Bereich recht moderat. Eine Möglichkeit, an der Gebäudeversicherung zu sparen ist, eine Gesellschaft zu wählen, die keine Standortunterschiede macht. Häufig sind die Prämien für Stadthäuser oder alleinstehende Häuser im Vergleich günstiger.

Wer nach Spanien auswandern will, der muss sich nicht nur um die passende Versicherung kümmern, es stellen sich viele weitere Fragen. Wir empfehlen die Lektüre von „Auswandern nach Spanien: Spanische Verwaltung und Formalitäten leicht gemacht“ von Christoph Sander. Weitere Literaturempfehlungen findest Du hier.

Eine Krankenversicherung ist Pflicht

Für viele ist das Auswandern nach Spanien nicht nur ein Abenteuer, sondern sie möchten dort ihr restliches Leben verbringen. Seit dem 31.08.2102 erhalten EU-Einwohner, die nicht in Spanien gemeldet und im Ausländerregister eingetragen sind, von Seiten des Staates keine gesundheitliche Hilfe mehr, außer in der Notaufnahme.

Somit sollte niemand, der nach Spanien auswandert, die Krankenversicherung auf die leichte Schulter nehmen. Wer sich länger als drei Monate in Spanien aufhält, der muss nachweisen, dass ausreichend finanzielle Mittel für sich selbst und die Familienangehörigen zur Verfügung stehen, um dem spanischen Staat nicht zur Last zu fallen. Zudem muss eine Krankenversicherung vorgewiesen werden, durch die alle anfallenden Kosten gedeckt sind.

Die Seguridad Social

Bei der Seguridad Social handelt es sich um die einzige spanische Krankenkasse und durch dieses staatliche Gesundheitssystem werden rund 90 % der Bevölkerung versorgt. Die Versicherten können den Hausarzt frei wählen, der dann gegebenenfalls an Spezialärzte (ausser in Notfällen) überweist. Normalerweise liegen die Wartezeiten für einen Besuch beim Hausarzt zwischen ein bis zwei Tage und die Kosten werden direkt mit dem Sozialversicherungssystem abgerechnet. Für viele der Spezialärzte gibt es längere Wartelisten und das gilt auch für Operationen, sofern es sich nicht um einen Notfall handelt.

Bis auf wenige Ausnahmen wird von dem staatlichen Gesundheitssystem nur die direkte medizinische Versorgung abgedeckt. Die Zahnbehandlungen und Sehhilfen müssen aus eigener Tasche bezahlt werden.

Verheiratete Ehepartner sind über die Versicherung des versicherten Partners abgedeckt und das gilt auch für Kinder bis 16 Jahren, die auf dem Sozialversicherungsausweis eingetragen sind.

Die private Krankenversicherung

Eine private Krankenversicherung gibt es in Spanien ebenfalls. Diese kann als Zusatzversicherung oder als Ersatz für die gesetzliche Versicherung abgeschlossen werden. Die privaten Krankenversicherer verfügen in Spanien über ein eigenes Netz an Krankenhäusern, Kliniken und Laboren, sodass hier die Wartezeiten nicht so lang ausfallen.

Der Nachteil hier ist, dass die privat versicherten Patienten sich zumeist nur von den Ärzten behandeln lassen können, die in dem Netzwerk der Versicherung gelistete sind. Jedoch wird von vielen Versicherungen auch eine Behandlung außerhalb des Netzwerkes abgedeckt – in diesem Fall jedoch nur bis 80 %.

Die größten privaten Versicherer sind Adeslas, Asisa und Sanitas. Was die Beiträge angeht, so variieren diese je nach Alter und Geschlecht des Antragstellers. Doch im Vergleich zu den nordeuropäischen – hier ganz besonders den deutschen – Krankenkassenbeiträgen sind diese recht günstig. So kann bereits eine private Krankenversicherung von einem 30-jährigen Mann für rund 40 Euro pro Monat abgeschlossen werden. Eine gleichaltrige Frau kann sich mit rund 50 Euro monatlich bereits versichern.

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