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Baerbock will „humane Erstversorgung“ für Geflüchtete

Grünen-Chefin Annalena Baerbock hat eine Registrierung und "humane Erstversorgung" für die Geflüchteten an den EU-Außengrenzen gefordert. "Registrieren bedeutet auch, dass die Menschen human untergebracht werden, und das ist das Gegenteil von dem, was heute passiert in den Lagern von Lesbos, wo Menschen im tiefsten Winter in Sommerzelten erfrieren", sagte Baerbock am Donnerstag im Deutschlandfunk. Es gehe "überhaupt gar nicht - und das ist unser großer Unterschied zu den jetzigen Hotspots oder auch zu den Vorschlägen von manch anderen -, dass die Menschen eingepfercht wurden, dass Menschen in Lagern sterben", so die Grünen-Politikerin. Sie sprach sich allerdings dagegen aus, die Ankunftszentren in den Ländern Afrikas zu errichten. Europäische Rechtsstandards könnten so nicht durchgesetzt werden. Man bräuchte Rechtsanwälte, Gerichte und Widerspruchsfristen. "Wenn man das einmal durchdenkt, dann funktioniert das nicht, oder aber man legt die große Axt an an das Asylrecht und sagt, man macht eigentlich gar keine vernünftigen Asylverfahren, und das werden wir Grünen auf keinen Fall unterstützen", sagte die Parteivorsitzende. Das Recht auf Asyl sei eine Mahnung der deutschen Geschichte, für die die Grünen immer streiten würden, so Baerbock. Foto: Flüchtlingslager Idomeni, über dts Nachrichtenagentur

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