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Bahn-Chef: Maskenverweigerer notfalls von Fahrt ausgeschlossen

Der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Bahn, Richard Lutz, hat den Willen seines Unternehmens bekräftigt, Maskenverweigerer im Konfliktfall die Weiterfahrt zu untersagen. „Da gibt es klare Anweisungen an unseren Kolleginnen und Kollegen in den Zügen, dass dann, wenn das nachhaltig ein Konflikt ist mit dem Maskentragen, wir gemeinsam mit der Bundespolizei den Beförderungsausschluss auf den Weg bringen“, sagte Lutz am Donnerstag der RTL/n-tv-Redaktion. Das müsse allerdings die Ausnahme bleiben.

„Die direkte Ansprache der Fahrgäste, dass sie bitte Maske tragen mögen, wirkt normalerweise.“ Er sei viel in Kontakt mit Zugchefs und Zugbegleitern und von dort höre er, dass die Maskenverweigerer Einzelfälle seien. „Wir rechnen damit und hoffen sehr, dass unsere Kunden nicht nur zum eigenen Schutz, sondern auch zum Schutz der anderen Fahrgäste dieses Grundprinzip der gemeinsamen Solidarität aufrechterhalten.“ Zuletzt hatte es Kritik an der Bahn gegeben, sie setze die Maskenpflicht nicht konsequent genug durch. „Es besteht Maskenpflicht. Die unterstützen wir auch, das ist überhaupt keine Frage“, sagte der Bahn-Chef.

Foto: Zugschaffner am Bahnsteig, über dts Nachrichtenagentur

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