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Bank of America berichtet Nettogewinn im dritten Quartal 2012 von 340 Millionen US-Dollar

Charlotte – Die Bank of America Corporation hat heute einen Nettogewinn von 340 Millionen US-Dollar bzw. 0,00 US-Dollar je verwässerte Aktie für das dritte Quartal 2012 berichtet, im Vergleich zu einem Nettogewinn von 6,2 Milliarden US-Dollar bzw. 0,56 US-Dollar je verwässerte Aktie im dritten Quartal 2011.

„Unserer Strategie greift, auch wenn sich die Wirtschaftslage zur Zeit problematisch darstellt und wir Altlasten aufarbeiten müssen.“

Wie bereits im Vorfeld berichtet, wirkten sich im dritten Quartal 2012 Schuldenbewertungsanpassungen (debit valuation adjustments, DVA) und Anpassungen aufgrund der Fair-Value-Option (FVO) in Höhe von 1,9 Milliarden US-Dollar im Zusammenhang mit Verbesserungen des Kredit-Spread des Unternehmens, 1,6 Milliarden US-Dollar an Kosten für Rechtsstreitigkeiten einschließlich der Belastungen durch die Einigung bei einer Sammelklage gegen Merrill Lynch, sowie Kosten in Höhe von 0,8 Milliarden US-Dollar hinsichtlich einer Korrektur bei einigen Steuerabgrenzungsposten aufgrund einer Senkung des Unternehmenssteuersatzes in Großbritannien, negativ aus. Zusammen summierten sich diese drei Posten zu einem Minus von 0,28 US-Dollar pro Aktie.

Das Vorjahresquartal enthielt in Folge positiver Schuldenanpassungsbewertungen (DVA) und Anpassungen dank der Fair-Value-Option ein Plus von 6,2 Milliarden US-Dollar, 0,6 Milliarden US-Dollar an Ausgaben für Rechtsstreitigkeiten und 0,8 Milliarden US-Dollar im Zusammenhang mit der Korrektur von einigen Steuerabgrenzungsposten aufgrund der Senkung des Unternehmenssteuersatzes in Großbritannien. Zusammen summierten sich diese drei Posten auf ein Plus von 0,27 US-Dollar pro Aktie im dritten Quartal 2011. Darüber hinaus enthielt das Vorjahresquartal, neben weiteren hochwirksamen Posten, einen Gewinn von 3,6 Milliarden US-Dollar vor Steuern, der sich aus dem Verkauf einer Beteiligung des Unternehmens an der China Construction Bank (CCB) ergab. Dieser wurde teilweise von den 2,2 Milliarden US-Dollar an Nettoverlusten im Zusammenhang mit sonstigen Kapitalinvestitionen und strategischen Investitionen außerhalb der CCB aufgehoben.

Mit Bezug auf das Vorjahresquartal wurden die Ergebnisse des dritten Quartals 2012 durch eine verbesserte Kreditqualität innerhalb der meisten großen Portfolios, gestiegene Verkaufs- und Handelserträge (exklusive der Auswirkungen der DVA), höhere Einnahmen aus dem Hypothekengeschäft und gestiegene Einnahmen aus dem Investmentbanking bestimmt.

„Das Geschäft mit unseren Kunden wächst: Die Depositen nehmen zu, ebenso die Kreditvergabe. Die Zahl der Kunden im mobilen Banking liegt inzwischen bei über 11 Millionen. Das Geschäft mit kleinen Unternehmen zog um 27 Prozent an und die Kredite unserer gewerblichen Kunden stiegen im siebten Quartal in Folge. Dank unserer Unternehmenskunden sind wir weltweit das zweitgrößte Investmentbankinginstitut“, sagte der Chief Executive Officer Brian Moynihan. „Unserer Strategie greift, auch wenn sich die Wirtschaftslage zur Zeit problematisch darstellt und wir Altlasten aufarbeiten müssen.“

„Unsere Ausrichtung, die schwerpunktmäßig auf die Festigung des Jahresabschlusses zielt, setzt sich in diesem Quartal fort“, sagte Chief Financial Officer Bruce Thompson. „Wir haben das Quartal mit einer Rekord-Tier-1-Eigenkapitalquote von 11,41 Prozent und einer geschätzten Tier-1-Eigenkapitalquote von 8,97 Prozent nach Basel 3 abgeschlossen, die im zweiten Quartal 2012 noch bei 7,95 Prozent lag.1 Mit diesen Zuwächsen haben wir unser Augenmerk auf die Steigerung der Kernerträge gerichtet.“

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