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Bank of America erzielt Nettogewinn von 4 Milliarden US-Dollar

Charlotte - Die Bank of America Corporation (NYSE: BAC) hat heute bekannt gegeben, dass der Nettogewinn von 2,5 Milliarden US-Dollar (Mrd. USD) im zweiten Quartal 2012 bis im zweiten Quartal 2013 um 63 Prozent (im Folgenden %) auf 4,0 Mrd. USD gestiegen ist. Der Gewinn je verwässerte Aktie erhöhte sich von 0,19 USD im zweiten Quartal 2012 auf 0,32 USD. Die Erträge abzüglich Zinsaufwendungen auf vollständiger Steueraufwandäquivalenz- oder FTEA-Basis stiegen um 3 % auf 22,9 Mrd. USD gegenüber 22,2 Mrd. USD im Vorjahr.

„In diesem Quartal haben wir alle drei erfüllt. Die Erträge sind um 3 % gestiegen, wir haben weiterhin die Eigenkapitalkennzahlen aufgebaut, trotz der negativen Auswirkungen höherer Zinssätze auf unser Anleihenportfolio, und wir konnten Kosten im Zusammenhang mit dem Schuldendienst bei rückständigen Hypothekenkrediten schneller als von uns ursprünglich angenommen reduzieren.“

Die Ergebnisse für das zweite Quartal 2013 wurden im Vorjahresvergleich durch Steigerungen bei den Nettozinserträgen, Anlage- und Brokerageerträgen, Gebühren aus Investmentbanking-Tätigkeiten, Verkaufs- und Handelserträgen, Beteiligungserträgen und der Kreditqualität sowie durch Kostenreduzierungen vorangetrieben. Diese Positionen wurden teilweise durch das Fehlen von Vorjahresgewinnen im Zusammenhang mit Maßnahmen beim Management von Passiva und geringere Erträge aus dem Hypothekenbankgeschäft aufgehoben.

„Wir wickeln mehr Geschäfte mit unseren Kunden und Klienten ab und gewinnen bei jeder der von uns betreuten Kundengruppen an Boden“, sagte Chief Executive Officer Brian Moynihan. „Wir müssen uns weiter verbessern, aber mit einem sich erholenden Verbrauchermarkt und starkem Unternehmensgeschäft haben wir viele Chancen vor uns liegen.“

„Am Anfang des Jahres haben wir gesagt, dass wir uns auf drei Dinge konzentrieren werden: Ertragsstabilität, die Stärkung der Bilanz und das Kostenmanagement“, sagte Chief Financial Officer Bruce Thompson. „In diesem Quartal haben wir alle drei erfüllt. Die Erträge sind um 3 % gestiegen, wir haben weiterhin die Eigenkapitalkennzahlen aufgebaut, trotz der negativen Auswirkungen höherer Zinssätze auf unser Anleihenportfolio, und wir konnten Kosten im Zusammenhang mit dem Schuldendienst bei rückständigen Hypothekenkrediten schneller als von uns ursprünglich angenommen reduzieren.“

Die Erträge abzüglich Zinsaufwendungen auf FTE-BasisA stiegen um 747 Mio. USD bzw. 3 % gegenüber dem zweiten Quartal 2012 auf 22,9 Mrd. USD, angeführt von höheren Nettozinserträgen.

Die Nettozinserträge auf FTE-Basis beliefen sich im zweiten Quartal 2013 auf 10,8 Mrd. USD, im Vergleich zu 10,9 Mrd. USD im ersten Quartal 2013 und 9,8 Mrd. USD im zweiten Quartal 2012A. Die Verbesserung gegenüber dem Vorjahresquartal wurde von den günstigen marktbezogenen Auswirkungen geringerer Aufwendungen für Agio-Amortisierungen und dem unwirksamen Teil der Absicherungen in Höhe von 850 Mio. USD, höheren Bilanzen bei Darlehen für Geschäftskunden, der Reduzierung von langfristigen debitorischen Salden sowie niedrigeren gezahlten Zinssätzen auf Einlagen und höheren Salden für gewerbliche Kredite vorangetrieben und teilweise von geringeren Salden für Konsumentenkredite sowie geringeren Renditen für Vermögensanlagen kompensiert. Die Nettozinsmarge belief sich im zweiten Quartal 2013 auf 2,44 %, verglichen mit 2,43 % im ersten Quartal 2013 und 2,21 % im zweiten Quartal 2012.

Die zinsunabhängigen Erträge gingen gegenüber dem Vorjahresquartal um 242 Mio. USD zurück, da eine Zunahme der Investmentbanking-Gebühren, Beteiligungserträge und Anlage- und Brokerageerträge durch einen Rückgang bei den sonstigen Erträgen mehr als kompensiert wurde, da im Vorjahresquartal Gewinne im Zusammenhang mit Maßnahmen beim Management von Passiva und geringere Erträge aus dem Hypothekenbankgeschäft enthalten waren.

Die zinsunabhängigen Aufwendungen gingen im Vergleich zum Vorjahresquartal um 1,0 Mrd. USD auf USD 16 Mrd. zurück, was hauptsächlich auf niedrigere Prozesskosten, verringerte Kosten bei Legacy Assets and Servicing (LAS) und niedrigere Personalkosten zurückzuführen ist, da das Unternehmen weiterhin Abläufe rationalisiert und Kosteneinsparungen erzielt.

Zuvor hatte die Bank of America angegeben, dass bei den zinsunabhängigen Aufwendungen bei LAS, unter Ausschluss von Prozesskosten, ein Rückgang auf 2,1 Mrd. USD pro Quartal erwartet wird und die Anzahl der mind. 60 Tage überfälligen Hypothekenkredite auf 400.000 zurückgehen würde. Auf der Basis des Fortschritts in der ersten Jahreshälfte 2013 erwartet das Unternehmen jetzt, dass die zinsunabhängigen Aufwendungen bei LAS ohne Prozesskosten bis zum vierten Quartal 2013 bei unter 2,0 Mrd. USD liegen und die mind. 60 Tage überfälligen Hypothekenkredite auf unter 375.000 zurückgehen werden.

Die Prozesskosten lagen im zweiten Quartal 2013 bei 471 Mio. USD, verglichen mit 2,2 Mrd. USD im ersten Quartal 2013 und 963 Mio. USD im zweiten Quartal 2012.

Der Ertragssteueraufwand für das zweite Quartal 2013 betrug 1,5 Mrd. USD bei Erträgen vor Steuern in Höhe von 5,5 Mrd. USD, was einen effektiven Steuersatz von 27 % zur Folge hatte. Dies steht im Vergleich zu einem Ertragssteueraufwand in Höhe von 684 Mio. USD bei Erträgen vor Steuern in Höhe von 3,1 Mrd. USD, was im Vorjahresquartal einen effektiven Steuersatz von 22 % zur Folge hatte.

Am 30. Juni 2013 beschäftigte das Unternehmen 257.158 Vollzeitmitarbeiter, was einen Rückgang gegenüber den 262.812 am 31. März 2013 beziehungsweise den 275.460 am 30. Juni 2012 darstellt.

Foto: © monomatt

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