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Bank of America schreibt Nettoverluste von 276 Millionen US-Dollar

100 Dollarnoten Charlotte - Die Bank of America Corporation berichtete heute einen Nettoverlust von 276 Millionen US-Dollar bzw. 0,05 US-Dollar je verwässerter Aktie für das erste Quartal 2014, dies steht im Vergleich zu einem Nettogewinn von 1,5 Milliarden US-Dollar bzw. 0,10 US-Dollar je verwässerter Aktie im Vorjahreszeitraum.
„Innerhalb des Quartals haben sich unsere Basel 3 Standardkapitalquoten und unsere Liquidität auf Rekordwerte verbessert, und die Kreditqualität hat sich ebenfalls verbessert“
Die Erträge abzüglich Zinsaufwendungen auf FTE-Basis (A) sank um 3 Prozent gegenüber dem ersten Quartal 2013 auf 22,8 Milliarden US-Dollar. Ohne die Schuldenbewertungsanpassungen (debit valuation adjustments, DVA) in den beiden Zeiträumen sank der Umsatz gegenüber dem Vorjahresquartal um 4 Prozent auf 22,7 Milliarden US-Dollar(B). Die Ergebnisse für das erste Quartal 2014 enthalten 6,0 Milliarden an Prozessaufwendungen in Verbindung mit dem bereits bekannt gegebenen Vergleich mit der Federal Housing Finance Agency (FHFA) und zusätzliche Reserven, vorrangig für bereits bekannt gegebene ältere Hypothekenangelegenheiten. „Die Kosten der Regelung von weiteren Hypothekenangelegenheiten schmälern unsere Einnahmen in diesem Quartal“, sagte Chief Executive Officer Brian Moynihan. „Aber die Ertragskraft unseres Konzerns und unsere Kundenstrategie haben starke Ergebnisse erzeugt, und wir konnten weiterhin Überschusskapital an unsere Aktionäre auszahlen.“ „Innerhalb des Quartals haben sich unsere Basel 3 Standardkapitalquoten und unsere Liquidität auf Rekordwerte verbessert, und die Kreditqualität hat sich ebenfalls verbessert“, sagte Chief Financial Officer Bruce Thompson. „Zusätzlich dazu sind die Ausgaben für alte Hypotheken gesunken, darunter Prozessaufwendungen, um 1 Milliarde US-Dollar gegenüber dem Vorjahresquartal.“ Die Nettozinserträge auf FTE-Basis sanken gegenüber dem Vorjahresquartal um 5 Prozent auf 10,3 Milliarden US-Dollar (A). Der Rückgang wurde von geringeren Erträgen bei Schuldverschreibungen angetrieben, verursacht von einem marktbedingten Prämien-Amortisationsaufwand von ungefähr 540 Millionen US-Dollar. Die Nettozinsmarge, ohne marktbedingte Bereinigungen, lag im ersten Quartal 2014 bei 2,36 Prozent, verglichen mit 2,30 Prozent im ersten Quartal 2013. Zinsneutrale Erträge waren gegenüber dem Vorjahresquartal unverändert, denn geringere Erträge von Hypothekendarlehen und geringere Handelsgewinne wurden durch die steigenden Erträge im Investment- und Brokeragebereich, bei Kapitalinvestitionen und dem Verkauf von Schuldverschreibungen weitgehend wettgemacht. Die Rückstellungen für Kreditverluste sanken gegenüber dem ersten Quartal 2013 um 41 Prozent auf 1,0 Milliarde US-Dollar aufgrund von Verbesserungen der Kreditqualität. Die Nettoausbuchungen sanken um 45 Prozent vom ersten Quartal 2013 auf 1,4 Milliarden US-Dollar, wobei die Nettoausbuchungsquote im ersten Quartal 2014 gegenüber 1,14 Prozent im Vorjahresquartal auf 0,62 Prozent fiel. Im ersten Quartal 2014 lag die Rückstellungsauflösung bei 379 Millionen US-Dollar, verglichen mit einer Rückstellungsauflösung von 804 Millionen US-Dollar im ersten Quartal 2013. Zinsunabhängige Aufwendungen lagen bei 22,2 Milliarden US-Dollar, verglichen mit 19,5 Milliarden US-Dollar im Vorjahresquartal, in die Höhe getrieben durch Prozessaufwendungen in Verbindung mit Hypotheken, und teilweise wieder ausgeglichen durch gesunkene Kosten bei Legacy Assets and Servicing (LAS). Prozessaufwendungen, darunter 3,6 Milliarden US-Dollar für die Regelung der FHFA-Angelegenheit, lagen bei 6,0 Milliarden US-Dollar im ersten Quartal von 2014, verglichen mit 2,2 Milliarden US-Dollar im ersten Quartal von 2013. Das erste Quartal 2014 umfasste jährliche Aufwendungen vor Steuern im Zusammenhang mit pensionsberechtigten Aktienkompensationskosten in Höhe von 1,0 Milliarde US-Dollar, im Vergleich zu 0,9 Milliarden US-Dollar im ersten Quartal 2013. Außer Prozessaufwendungen und pensionsberechtigten Aktienkompensationskosten aus beiden Zeiträumen sanken die zinsunabhängigen Aufwendungen um 1.2 Milliarden US-Dollar gegenüber dem Vorjahresquartal. Die Ertragsteueraufwendungen für das erste Quartal 2014 betrugen 405 Millionen US-Dollar bei einem Verlust vor Steuern von 681 Millionen US-Dollar, im Vergleich zu Ertragsteueraufwendungen von 501 Millionen US-Dollar bei einem Gewinn vor Steuern von 2,0 Milliarden US-Dollar im Vorjahresquartal. Am 31. März 2014 hatte der Konzern 238.560 Vollzeitbeschäftigte, ein Rückgang um 9 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal und um 1,5 Prozent gegenüber dem vierten Quartal 2013.

Vergleich mit Financial Guaranty Insurance Co. (FGIC)

Die Bank of America konnte einen Vergleich mit der FGIC abschließen, sowie weitere Vergleiche mit der Bank of New York Mellon, als Treuhänder, für bestimmte zweitrangige hypothekenbesicherte Wertpapiere (RMBS-Trusts), für welche die FGIC die finanzielle Garantieversicherung gestellt hatte. Die Einigungen regeln alle ausstehenden Rechtsstreitigkeiten zwischen der FGIC und dem Unternehmen sowie ausstehende und potenzielle Forderungen der FGIC und des Treuhänders in Verbindung mit angeblichen Verletzungen von Garantien/Zusicherungen und andere Forderungen in Verbindung mit zweitrangigen RMBS-Trusts, für die die FGIC die finanzielle Garantieversicherung gestellt hatte. Sieben von diesen Trust-Vergleichen wurden bereits abgeschlossen, und die beiden übrigen Vergleiche unterliegen der zusätzlichen Zustimmung durch Investoren in einem Verfahren, dessen Abschluss innerhalb der nächsten 45 Tage erfolgen soll. Die Bank of America hat bereits Zahlungen von insgesamt 900 Millionen US-Dollar unter dem Vergleich mit der FGIC und den abgeschlossenen Trust-Vergleichen geleistet, und wird weitere 50 Millionen US-Dollar zahlen, wenn die letzten beiden Vergleiche abgeschlossen werden. Die Kosten der FGIC und der Trust-Vergleiche werden aus vorher gebildeten Reserven gedeckt. Mit dieser Einigung hat die Bank of America Rechtsstreitigkeiten mit vier Monolines beigelegt.

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