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Bartsch kritisiert Arbeit vom Ostbeauftragten Bergner

Berlin - Der stellvertretende Vorsitzende der Linksfraktion, Dietmar Bartsch, hat den Ostbeauftragten der Bundesregierung, Christoph Bergner (CDU), kritisiert und dafür plädiert, den Posten künftig im Kanzleramt anzusiedeln. "Wir brauchen überhaupt erst mal einen Ostbeauftragten, bisher hatten wir keinen", sagte er der "Mitteldeutschen Zeitung" (Samstagausgabe). "Höchstens ein Türschild und das auch noch im falschen Ministerium."

Bartsch fügte hinzu: "Die Angleichung von Renten und Löhnen, der Stopp der Auszehrung ganzer Landstriche oder die Bekämpfung der im Osten überproportional hohen Langzeitarbeitslosigkeit erledigen sich nicht im Selbstlauf. Dafür braucht es einen Beauftragten, der Kompetenzen bekommt und nicht den Frühstücksdirektor gibt. Am besten wäre es, wenn dieses Amt im Kanzleramt angesiedelt und von der Linken besetzt wird." Bergner ist Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesinnenministerium.

Foto: Christoph Bergner, über dts Nachrichtenagentur

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