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Baubranche – die Zukunft aus dem Blick der B2B-Forschung

In nahezu jedem Bereich des alltäglichen Lebens macht sich die immer weiter voranschreitende Digitalisierung mehr und mehr bemerkbar. Dieser Trend ist mittlerweile auch in der Baubranche. So gibt es zum Beispiel Neuerungen in der internen Kommunikation und generell zahlreiche Optimierungen hinsichtlich der Vernetzung. Aber wie sieht es sonst in der Baubranche aus, wenn man sie aus dem Blick der B2B-Forschung betrachtet?

Nicht jedes Unternehmen setzt auf Fortschritt

In vielen Unternehmen ist die Digitalisierung noch nicht so weit fortgeschritten. Das trifft insbesondere auf kleinere Unternehmen zu, die oft an bestimmten Traditionen festhalten. Das liegt nicht zuletzt auch daran, dass diese meist ländlichen Betriebe der Meinung sind, dass sie zu klein sind, um digitale Lösungen einzuführen. Ein weiterer Grund ist, dass es nicht selten aufwändig ist, die dafür nötigen Veränderungen vorzunehmen. Stattdessen setzen die Unternehmen auf die Lösungen, welche schon immer funktioniert haben.

Tools zur digitalen Organisation

Insofern sind vor allem Start-Ups und Ableger dafür verantwortlich, Trends vorzugeben und damit die zukünftige Entwicklung der Baubranche zu gestalten. So gibt es beispielsweise Tools, mit denen Projekte auf dem Handy erstellt werden und darüber hinaus auch noch angesehen und bearbeitet werden können. Dabei handelt es sich um eine Art ERP, nur eben auf dem Smartphone. Dadurch hat man wichtige Informationen immer dabei und das, ohne eine Menge Dokumente mitnehmen zu müssen.

Des Weiteren gibt es Apps, mit denen ein digitales Bautagebuch geführt werden kann. Ebenso ist ein Ticket-System integriert, sodass man Aufträge und das Beheben von Mängeln direkt an seine Mitarbeiter delegieren kann. Mithilfe dieses Systems ist es auch möglich, Qualitätskontrollen zu dokumentieren

Auch die Arbeiten, die man sonst im Büro durchführen müsste, lassen sich mittlerweile unterwegs durchführen. Das geht mit Apps, in denen alle wichtigen Daten von Kunden und Lieferanten, sowie Aufträge, Termine und Angebote eingesehen werden können. Darüber hinaus ist auch der Datenaustausch zwischen Mitarbeitern möglich, ebenso wie die Durchführung von Bauinspektionen mithilfe einer Helmkamera. Die dabei aufgezeichneten Ergebnisse können dann direkt über eine App verschickt werden.

Solche Apps ersetzen Methoden, die früher noch analog durchgeführt werden mussten. Mittlerweile ermöglicht die Digitalisierung eine einfachere Übersicht über verschiedene Daten, vereinfacht die Kommunikation und auch die Durchführung verschiedenster Aufgaben. Wie es mit der vertraulichen Behandlung von Kundendaten aussieht, muss man in der Zukunft noch genau beobachten, um diesbezüglich eine Aussage treffen zu können.

Baumaschinen online kaufen oder mieten?

Ein weiterer Trend, der sich mehr und mehr bemerkbar macht, ist die Vermietung und der Verkauf von Baumaschinen im Internet, wie es zum Beispiel von der Firma M&V Veit Baumaschinen angeboten wird. Die Vorteile dieser Entwicklung liegen auf der Hand: Das Anmieten und Kaufen von Baumaschinen wird dadurch deutlich komfortabler und geht darüber hinaus auch noch schneller. Nicht umsonst werden heute zahlreiche Dienstleistungen über das Internet vertrieben.

Eine Baustelle ohne Kabel
Viele kleinere Geräte wie zum Beispiel Akkuschrauber oder Bohrmaschinen gibt es heutzutage ohne Kabel, wodurch man diese deutlich flexibler einsetzen kann. Allerdings gibt es eine nicht zu unterschätzende Anzahl an Geräten, für die man immer noch ein Netzkabel, eine Gaskartusche oder einen Druckluftschlauch benötigt. Da das nicht mehr wirklich zeitgemäß ist, ist auch hier ein klarer Trend erkennbar: Zukünftig sollen die meisten Geräte ohne Kabel auskommen, was das Arbeiten auf der Baustelle um ein Vielfaches übersichtlicher und flexibler gestaltet. Des Weiteren werden universelle Akkus entwickelt, sodass man einen Akku für verschiedene Marken und Geräte verwenden kann.

Wie sieht es mit der Architektur aus?

Auch im Bereich der Architektur sind einige Innovationen zu verzeichnen. Selbstverständlich kann, zumindest im Moment, keine Technologie die kreative Arbeit des Architekten oder des Innenarchitekten vollständig übernehmen, allerdings gibt es auch hier Tools, die die Arbeit in Zukunft erleichtern sollen. So gibt es hier beispielsweise Technologien, die eine Art „generatives Design“ ermöglichen. Hierbei wird der Entwurf des Gebäudes anhand von Algorithmen erstellt, wobei auch die Systematik und das Material berücksichtigt werden. Geplant wird das Werk somit digital. Auch kann es sein, dass man in Zukunft den Bereich der virtuellen Realität (Virtual Reality, kurz VR) vermehrt fokussieren wird und zum Beispiel Entwürfe mithilfe einer VR-Brille berücksichtigt.

Vor allem die Planung wird sich im Bereich der Architektur verändern, was auf die neuesten Innovationen im Bereich des Building Information Modeling, kurz BIM, zurückzuführen ist. Natürlich ist es erstmal mit etwas Aufwand verbunden, wenn man solche BIM-Werkzeuge beschaffen möchte. Allerdings lohnt sich die Investition, da die Planung deutlich komfortabler und somit effizienter vonstattengeht. Wichtig ist dabei allerdings, dass diese Innovationen und Entwicklungen auch im Handwerk anerkannt werden, was die Durchführung eines Projekts von der Planung bis zur letztendlichen Ausführung erheblich vereinfacht.

Fazit

In der Baubranche ist die Digitalisierung so wichtig wie noch nie, weshalb die Anzahl der Innovationen in diesem Bereich immer weiter zunimmt. Auch wenn dieser Trend nicht von allen Unternehmen gleichermaßen angenommen wird, liegen die Vorteile doch klar auf der Hand, weshalb immer mehr Unternehmen auf digitalisierte Lösungen setzen, die das Arbeiten einfacher machen. Die Hersteller bemühen sich, Produkte zu schaffen, die die Zukunft der Baubranche deutlich verändern werden.

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