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Bayer-Aufsichtsratschef weist Vorwürfe zur Monsanto-Übernahme zurück

Der Aufsichtsratschef von Bayer, Werner Wenning, gibt dem Vorstand volle Rückendeckung und weist Vorwürfe über eine mangelnde Prüfung der Monsanto-Übernahme zurück. "Wir haben der Strategie noch einmal ausdrücklich zugestimmt und einstimmig festgehalten, dass der Aufsichtsrat hinter dem gesamten Vorstand steht", sagte Wenning dem "Handelsblatt" (Freitagsausgabe). Das betreffe auch die Logik des Monsanto-Kaufs. "Ich bin davon überzeugt, dass wir bei Bayer das Richtige tun", erklärte er. Der Vorstand habe vor der Übernahme und auch danach alle Prüfungen "äußerst professionell" durchgeführt, auch die Risiken durch Glyphosat , so Wenning weiter. Basierend auf den Auffassungen weltweiter Regulierungsbehörden und der Wissenschaft habe der Vorstand diese Rechtsrisiken als gering bewertet. Dabei habe er sich auf ein regelmäßig aktualisiertes Gutachten einer US-Rechtsanwaltssozietät gestützt. Zudem habe der Vorstand seine rechtlichen Pflichten sowohl bei Abschluss des Merger Agreement mit Monsanto als auch bei Vollzug der Übernahme in jeder Hinsicht eingehalten, sagte der Bayer-Aufsichtsratschef. Das habe ein Gutachten ergeben, das der Aufsichtsrat bei der Kanzlei Linklaters im August 2018 in Auftrag gegeben habe, also nach dem ersten, für Bayer negativen Gerichtsurteil im Glyphosatprozess. Bayer werde sich in den Verfahren um Glyphosat entschieden verteidigen, sagte Wenning. Dass der Konzern in einem anderen Rechtsfall um das Medikament Xarelto einen Vergleich mit den Klägern eingegangen ist, sei sinnvoll. Bayer muss dafür rund 388 Millionen Dollar zahlen. "Das kann ohne weitere Ergebnisbelastung aus vorhandenen Rückstellungen bedient werden", sagte der Bayer-Aufsichtsratschef dem "Handelsblatt". Foto: Bayer, über dts Nachrichtenagentur

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