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Bayern verlängert Corona-Verordnung vorerst um eine Woche

Bayern hat seine Corona-Verordnung um zunächst eine Woche verlängert – verbunden mit Kritik an mutmaßlicher Bummelei im Berlin. Die Verordnung sei „wichtigstes landesrechtliches Rechtsinstrument im Kampf gegen die Corona-Pandemie“, sagte Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU). Da die aktuelle Fassung am kommenden Samstag auslaufe, man „aber leider noch immer auf wichtige Entscheidungen des Bundes“ warte, habe das Ministerium die Verordnung „vorläufig zunächst nur um eine Woche bis zum 2. Juli verlängert“, so Holetschek.

Er bedauere zutiefst, dass der Bund noch immer nicht mitgeteilt habe, wie die Testverordnung über den 30. Juni hinaus aussehen soll. Diese Informationen würden „dringend“ gebraucht, um die bayerische Infektionsschutzmaßnahmenverordnung „auf die Bedürfnisse des Sommers ausrichten zu können“, so der CSU-Politiker. Holetschek wies zudem auf die für Mittwoch und Donnerstag geplante Gesundheitsministerkonferenz (GMK) in Magdeburg hin.

„Durch die erneute Beratung im Ministerrat am 28. Juni 2022 können wir etwaige Beschlüsse der GMK in unser neues Regelwerk einfließen lassen“, so der Minister. In Bayern gilt in Pflegeeinrichtungen, Krankenhäusern, Arztpraxen und anderen vulnerablen Bereichen noch die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Gesichtsmaske (OP-Maske). Im ÖPNV müssen die Fahrgäste weiter eine FFP2-Maske tragen. (dts Nachrichtenagentur)



Foto: Frau mit Mundschutz, über dts Nachrichtenagentur

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