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BDI: Brexit-Verschiebung nur mit „verbindlichem Fahrplan“

Der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) hat die EU aufgefordert, einer weiteren Verschiebung des Brexits nur unter Bedingungen zuzustimmen. „London muss gegenüber Brüssel verlässlich erklären, wie es einen No-Deal-Brexit ausschließen will“, sagte BDI-Hauptgeschäftsführer Joachim Lang am Mittwoch. „Jede weitere Verschiebung ist nur mit einem verbindlichen Fahrplan machbar, auf den sich unsere Unternehmen wirklich verlassen können.“

Der Zusammenhalt der EU der 27 Staaten müsse die „allerhöchste Priorität“ haben. Die Funktionsfähigkeit der EU und ihrer Institutionen müsse dabei gewahrt bleiben. „Die Unternehmen auf beiden Seiten des Kanals verlangen schnelle Antworten“, so Lang weiter. Für die deutsche Wirtschaft sei entscheidend, dass der Binnenmarkt in der EU-27 keinen Schaden nehme. „Es ist erforderlich, möglichst enge Beziehungen zum künftigen Drittstaat Vereinigtes Königreich zu erhalten.“ Aus seiner Sicht sei das Austrittsabkommen nach wie vor der Weg, um diesem Ziel näher zu kommen, fügte der BDI-Hauptgeschäftsführer hinzu. „Zielführend ist eine Zollunion zwischen der EU und dem Vereinigten Königreich.“

Foto: Fahne von Großbritannien, über dts Nachrichtenagentur

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