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BDI fürchtet weitere Eskalation im US-chinesischen Handelsstreit

Der Präsident des Bundesverbands der deutschen Industrie (BDI), Dieter Kempf, fürchtet weitere Eskalationen im US-chinesischen Handelskonflikt. „Die Protektionismusspirale der USA und China zieht viele andere Länder in Mitleidenschaft – besonders Handelsnationen wie Deutschland“, sagte Kempf am Dienstag. „Die neuen Zölle treffen auch deutsche Unternehmen als Teil der weltweiten Produktion und Wertschöpfungsketten.“

Die USA und China sollten den Konflikt dringend deeskalieren und auf dem Verhandlungsweg Lösungen finden. China müsse sich mit der Kritik seiner Handelspartner ernsthaft auseinandersetzen, so der BDI-Präsident weiter. „Noch immer agieren chinesische Unternehmen in einem vergleichsweise abgeschotteten Markt“, so Kempf. „Strukturelle und staatlich begünstigte Überkapazitäten aus chinesischer Produktion drücken seit Jahren auf westliche Märkte.“ China müsse diese Probleme „entschiedener anpacken“, sagte Kempf. Die EU, die USA und Japan sollten gemeinsam gegen Marktverzerrungen vorgehen, nicht durch ad hoc verhängte Schutzzölle, sondern „durch eine Stärkung der Welthandelsorganisation WTO und ihrer Wettbewerbsregeln“, so der BDI-Präsident.

Foto: Container, über dts Nachrichtenagentur

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