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BDI: Ständig wachsende Steuereinnahmen sind „erstmal“ vorbei

Der Hauptgeschäftsführer des Bundesverbands der Deutschen Industrie (BDI), Joachim Lang, geht davon aus, dass ständig wachsende Steuereinahnen "erstmal" vorbei sind. "Die Bundesregierung muss sich auf massive Einnahmerückgänge einstellen", sagte Lang am Montag. Die finanzpolitischen Spielräume würden "ab sofort deutlich enger" und das "dicke Ende" komme erst noch.

"Dennoch wäre es absolut falsch, jetzt zu versuchen, Staatseinnahmen über höhere Steuern auszugleichen. Damit würde wirtschaftliche Aktivität gestoppt, anstatt sie anzukurbeln", so der BDI-Hauptgeschäftsführer. Entscheidend sei nun, dass die Bundesregierung die Folgen der eintretenden Rezession nach Kräften abfedere. "Unsere Unternehmen brauchen akut Liquidität." Die Bundesregierung müsse die Möglichkeiten, Verluste zu verrechnen, schnell erweitern. "Die Verrechnung heutiger Verluste mit vorherigen und künftigen Gewinnen ist entscheidend für Wohl und Wehe der Wirtschaft", sagte Lang.

Foto: Finanzministerium, über dts Nachrichtenagentur

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