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Beckstein: CSU-Doppelspitze wäre der richtige Weg

Der frühere bayerische Ministerpräsident Günther Beckstein (CSU) hat dafür geworben, die Ämter des Ministerpräsidenten und des CSU-Vorsitzenden künftig zu trennen: “Eine CSU-Doppelspitze wäre im Moment der richtige Weg”, sagte Beckstein am Montag in der “Bild”-Sendung “Die richtigen Fragen”. Eine Lösung gegen und ohne Bayerns Finanzminister Markus Söder könne er sich nicht vorstellen. Beckstein kritisierte zudem die Härte des Machtkampfes innerhalb der CSU und bezeichnete diesen als schädlich für die Partei: “Die Auseinandersetzungen der letzten Tage haben Spuren hinterlassen. Viele Leute haben sich gefragt, ob wir noch eine gemeinsame Partei haben.” Übereinstimmenden Medienberichten zufolge hat Seehofer am Montagmorgen bei einer Sitzung der CSU-Landtagsfraktion mitgeteilt, sein Amt als bayerischer Ministerpräsident im Frühjahr 2018 vorzeitig abgeben zu wollen.

Den Berichten zufolge will sich Seehofer aber Mitte Dezember beim Parteitag in Nürnberg erneut als CSU-Chef bestätigen lassen. Als wahrscheinlichster Nachfolger Seehofers gilt Bayerns Finanzminister Markus Söder.

Foto: Horst Seehofer, über dts Nachrichtenagentur

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