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Begleiterkrankungen eines Diabetes vorbeugen

JG 039. wirtschaft.com Folgeerkrankungen - Begleiterkrankungen eines Diabetes vorbeugen Dresden - Ein Großteil der Deutschen ist der Ansicht, über Diabetes hinlänglich Bescheid zu wissen. Dies mag zwar für die Stoffwechselerkrankung als solche der Fall sein, betrifft aber in den wenigsten Fällen auch die dazugehörigen Begleiterkrankungen. Selbst wer an Diabetes erkrankt ist, verfügt oft kaum über Kenntnisse hinsichtlich der langfristigen Auswirkungen der Krankheit auf den Organismus. Aus diesem Grund will die neue Online-Plattform Miligamma zur Aufklärung beitragen und widmet sich daher dem umfangreichen Thema der diabetischen Folgeerkrankungen.

Weitreichende Begleiterkrankungen


Die Begleiterkrankungen von Diabetes können breit gefächert sein. So ist neben dem Herz-Kreislauf-System häufig auch das Nervensystem geschädigt ein Drittel aller Diabetiker entwickelt als Folge eines Diabetes eine Nervenerkrankung, die in Fachkreisen als diabetische Neuropathie bezeichnet wird. Im Zentrum des Portals steht daher der Schutz von Komplikationen, die nerven- und gefäßbedingt auftreten. So wird auch das Erkennen diabetesbedingter Nervenschäden besonders thematisiert.

Empfindungsstörungen in den Gliedern


Daneben legt das Portal auch einen Fokus auf Empfindungsstörungen in den Händen und Füßen. Denn dabei handelt es sich um Symptome, die häufig nicht ernst genommen werden, aber Warnzeichen dafür sind, dass durch den erhöhten Blutzucker bereits die Gefäße und die Nerven angegriffen wurden. Eine erste Einschätzung, ob hinter diesen Beschwerden tatsächlich eine Neuropathie stecken könnte, liefert der „Empfindungs-Check“ auf der Webseite. Dieser kann zwar nicht die ärztliche Diagnose ersetzen, gibt jedoch erste Hinweise, die dabei helfen können, frühzeitig gegen die Begleiterkrankung vorzugehen.

Ratgeber und Expertentelefon


Auch kostenlose Broschüren und Ratgeber werden auf dem Portal zum Download und zur Bestellung angeboten, so auch eine Fuß-Pflege-Broschüre zum Thema „Gesunde Diabetiker-Füße“ und ein Diabetiker-Pass, der einen Überblick über den Krankheitsverlauf und Untersuchungen liefert. Ebenfalls hilfreich ist das „Neuropathie-Protokoll“, mit dessen Hilfe Erkrankte besser nachvollziehen können, wie ihr Körper auf eine Therapie der Neuropathie anspricht.

Offene Fragen werden darüber hinaus beim monatlichen Expertentelefon von der Diabetologin Dr. Helga Zeller vertraulich und kostenlos beantwortet. Dabei gibt Dr. Zeller nicht nur Informationen zu den Begleiterkrankungen, sondern hilft auch bei allgemeinen Fragen rund um die Diabetes-Erkrankung. Über die Termine informiert die Webseite im Bereich „Expertentelefon“.

Diabetes kennt man schon seit der Antike


Miligamma ist ein modernes Portal zu einer Krankheit, die man schon seit der Antike kennt. Daher stammt auch die altgriechische Bezeichnung „Diabetes mellitus“, was übersetzt so viel bedeutet wie „honigsüßer Durchfluss“. Damit wird bereits seit Jahrhunderten das Hauptsymptom der Stoffwechselerkrankung, nämlich das Ausscheiden von Zucker im Urin, beschrieben.

Heute ist Diabetes mellitus ein Sammelbegriff für eine Vielzahl von Stoffwechselerkrankungen, wobei die Überzuckerung des Blutes, die sogenannte Hyperglykämie, stets im Zentrum steht. Ursächlich dafür ist das Hormon Insulin, das für die Regulierung des Zuckerstoffwechsels im Körper verantwortlich ist. Ist dieses nur abgeschwächt wirksam oder liegen Mängel in der Insulinproduktion vor, kommt es zu einer Störung des Stoffwechsels.

Zwei Hauptformen


Diabetes tritt in den beiden Formen Typ-1- und Typ-2-Diabetes auf. Bei Ersterem liegt die körpereigene Insulinproduktion vollkommen brach, während beim zweiten Typ eine Insulinresistenz vorliegt. Das bedeutet, dass der Organismus nicht mehr ausreichend auf die Insulinausschüttung des Körpers reagiert. Dieser Typ tritt weit häufiger auf als der Typ-1 und resultiert in einer Vielzahl der Fälle aus einem ungesunden Lebensstil beziehungsweise Übergewicht. Zudem ist mittlerweile bekannt, dass auch verschiedene Gene an der Entstehung einer Diabeteserkrankung des Typ-2 beteiligt sein können.

Foto: djd/Wörwag Pharma

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