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Bei Mittelständlern bleibt jede dritte Stelle unbesetzt

Kleine und mittelgroße Unternehmen haben zunehmend Schwierigkeiten, Fachkräfte zu finden. Das geht aus einer Untersuchung des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) hervor, über die die Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Samstagausgaben) berichten. Im Schnitt könnten kleine Unternehmen mit weniger als 50 Mitarbeitern jede dritte Stelle nicht besetzen, heißt es darin.

Das hat direkte Auswirkungen auf die Wirtschaftsleistung. „Die Firmen arbeiteten oft an der Auslastungsgrenze und könnten neue Aufträge nicht annehmen“, schreiben die Autoren der Studie. „Der Mangel erfasst mehr und mehr Regionen und Branchen“, erklärt IW-Wissenschaftlerin Paula Risius. Dabei gehe es immer öfter um beruflich qualifizierte Fachkräfte, nicht um Akademiker. Unter den zehn Berufen mit den größten Engpässen aus dem Bereich nichtakademische Fachkräfte (zweijährige Berufsausbildung) sind der Studie zufolge sechs Berufe, die typischerweise von Mittelständlern nachgefragt werden – darunter Altenpfleger, Bauelektriker sowie Sanitär-, Heizungs- und Klimatechniker. Insgesamt waren im vergangenen Jahr rund 72 Prozent aller offenen Stellen in Engpassberufen ausgeschrieben. Das sind Berufe, für die es mehr freie Stellen als verfügbare Fachkräfte gibt. Noch vor fünf Jahren traf das erst auf 47 Prozent der Stellen zu.

Foto: Bauarbeiter, über dts Nachrichtenagentur

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