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Belgien: Ermittler finden IS-Flagge und Sprengstoff bei Razzia

Nach der Anschlagsserie in der belgischen Hauptstadt haben Fahnder bei einer Razzia in Schaerbeek bei Brüssel eine Flagge der Terrormiliz „Islamischer Staat“, Sprengstoff sowie Chemikalien gefunden. Das teilte die Staatsanwaltschaft am Dienstag mit. Die Ermittlungen liefen weiter.

Unterdessen wird weiter nach einem flüchtigen Verdächtigen gesucht. Die belgische Polizei veröffentlichte ein von einer Überwachungskamera des Brüsseler Flughafens aufgenommenes Bild des Mannes. Bei den Angriffen auf den Flughafen und auf eine Metro-Station in der belgischen Hauptstadt waren ersten Angaben zufolge mindestens 30 Menschen getötet und über 200 verletzt worden. Die Terrormiliz „Islamischer Staat“ bekannte sich zu den Attentaten.

Brüsseler Anschläge: Belgische Polizei fahndet nach Verdächtigem

Nach der Anschlagsserie in Brüssel fahndet die belgische Polizei nach einem flüchtigen Verdächtigen: Auf dem Kurznachrichtendienst Twitter veröffentlichte sie ein Foto eines Mannes mit einem Flughafengepäckwagen und einer großen, schwarzen Reisetasche und fragte: „Wer erkennt diesen Mann?“ Das Bild stammt offenbar aus einer Überwachungskamera des Brüsseler Flughafens. Am Brüsseler Flughafen waren am Dienstagvormittag zwei Sprengsätze detoniert, dem belgischen Sender RTBF zufolge war eine dritte Bombe gefunden und entschärft worden. Mindestens 14 Menschen kamen ums Leben. Auch an einer Brüsseler Metro-Station gab es einen Anschlag, auch dort gab es mehrere Tote. Zu den Taten bekannte sich die Terrormiliz „Islamischer Staat“.

Anteilnahme nach Anschlägen in Brüssel

Nach der Anschlagsserie in Brüssel haben am Dienstag in Berlin Menschen ihre Anteilnahme ausgedrückt: Vor der belgischen Botschaft legten sie Blumen und Kränze nieder. Auch Bundeskanzlerin Angela Merkel zeigte sich bestürzt. „Das Entsetzen ist ebenso grenzenlos wie die Entschlossenheit, den Terrorismus zu besiegen“, sagte Merkel in Berlin.

Deutschland werde „in jeder Weise“ mit der belgischen Regierung und den Sicherheitskräften zusammenarbeiten, „um die Schuldigen für die heutigen Verbrechen zu finden, sie festzusetzen und zu bestrafen“. Außenminister Frank-Walter Steinmeier erklärte, Europa stehe „in diesen schweren Stunden“ solidarisch zusammen. „In Gedanken sind wir bei unseren belgischen Nachbarn. Den Opfern und ihren Angehörigen gilt unser tief empfundenes Mitgefühl“, sagte er. Bundesjustizminister Heiko Maas (SPD) sprach von einem „schwarzen Tag für Europa“. Bei den Angriffen auf den Flughafen und auf eine Metro-Station in der belgischen Hauptstadt waren ersten Angaben zufolge mindestens 30 Menschen getötet und über 200 verletzt worden. Die Terrormiliz „Islamischer Staat“ bekannte sich zu den Attentaten.

Brüsseler Bahnhöfe wieder geöffnet – Flughafen bleibt geschlossen

Nach den Anschlägen in Brüssel haben die meisten Bahnhöfe in der belgischen Hauptstadt am Nachmittag wieder geöffnet: Ausgenommen seien die Bahnhöfe Schuman und Luxembourg sowie der Bahnhof am Flughafen, teilte die Betreibergesellschaft SNCB mit. Auch die Metrolinien 2 und 6, die im Ring um die Innenstadt führen, nahmen den Betrieb wieder auf. Der Flughafen soll nach Angaben des Betreibers allerdings auch noch am Mittwoch geschlossen bleiben.

Ob der Flughafen am Donnerstag wieder geöffnet werde, werde noch entschieden. Das belgische Krisenzentrum hatte die Bevölkerung in Brüssel nach den Anschlägen aufgefordert, Gebäude nicht zu verlassen. Die Warnung wurde am Nachmittag wieder aufgehoben, die Terrorwarnstufe 4 bleibt jedoch in Kraft. Bei den Angriffen auf den Flughafen und auf eine Metro-Station in der belgischen Hauptstadt waren ersten Angaben zufolge mindestens 30 Menschen getötet und über 200 verletzt worden. Die Terrormiliz „Islamischer Staat“ bekannte sich zu den Attentaten.

Foto: Belgisches Parlament in Brüssel, über dts Nachrichtenagentur

 

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