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Bericht: Christian Wulff bleibt Strafprozess wahrscheinlich erspart

Hannover - Alt-Bundespräsident Christian Wulff bleibt ein Strafprozess wegen Korruptionsverdachts aller Voraussicht nach erspart. Die monatelangen Ermittlungen des LKA Niedersachsen wegen Korruptionsverdachts haben nach Informationen der "Bild am Sonntag" keine Beweise gegen Wulff erbracht. Das geht aus dem Sachstandsbericht des LKA hervor.

Das 55-seitige Papier des Dezernats 37 (Zentralstelle Korruption/Interne Ermittlungen) fasst die Ermittlungen gegen Wulff und einen Berliner Filmproduzenten zusammen. Der Strafverteidiger und FDP-Politiker Wolfgang Kubicki sagte "Bild am Sonntag": "Der Staatsanwaltschaft bleibt gar nichts anderes übrig, als das Ermittlungsverfahren nach Paragraf 170, Absatz 2 der Strafprozessordnung einzustellen. Herr Wulff hat sich aus strafrechtlicher Sicht nichts zu Schulden kommen lassen." Die Kriminalisten waren unter anderem dem Verdacht nachgegangen, der Filmemacher habe für Wulff Hotelrechnungen bezahlt, weil der sich im Gegenzug ihn einsetzte (Az. 4212 Js 12184/12). Die Staatsanwaltschaft Hannover will ihre Entscheidung, ob sie Anklage gegen Wulff erheben wird, erst nach der niedersächsischen Landtagswahl am kommenden Sonntag offiziell bekanntgeben.

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