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Bericht: Griechen suchen in Klöstern Zuflucht vor Krise

Flagge von Griechenland, Trine Juel, Lizenz: dts-news.de/cc-by

Athen - In Folge der Schuldenkrise suchen immer mehr verarmte Griechen Zuflucht in Klöstern, die ihnen geistigen Beistand, vor allem aber freie Kost und Logis bieten. In einem Interview des Nachrichtenmagazins "Focus" sagte Pater Simeon aus Thiva unweit von Athen, die Mönche nähmen viele Anwärter an, um sie etwa vor dem Suizid zu bewahren oder bei Krankheit zu pflegen. "Ich schätze, dass höchstens jeder Zehnte von denjenigen, die jetzt in die Klöster eilen, wirklich berufen ist", so der Orthodoxe.

"Die meisten werden wieder aus dem Kloster austreten, wenn sich die Lage bessert." Die Sparexperten der "Troika" haben in manchen Klöstern die 10:1-Regel zur Auflage gemacht. In Orden, deren Mitglieder ein Gehalt vom Staat beziehen, müssen erst zehn Brüder sterben, bevor ein neuer geweiht werden darf.
Foto: Flagge von Griechenland, Trine Juel, Lizenz: dts-news.de/cc-by

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