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Bier brauen mit Brewie: Na denn Prost!

HefeweizenBerlin - Was nun angeblich als neuer Trend aus den USA zu uns in den Europäischen Westen hinüberschwappt – eine neue Bierwelle – wohlgemerkt mit selbst gebrauten Bier – war in Bayern schon im Mittelalter Gang und gäbe. Natürlich gab es damals noch nicht die Hightech von heute. Und die bietet „Brewie“ - ein computerunterstützter Apparat zum Herstellen von Bier im eigenen Wohnzimmer. Stylish kommt sie daher, die Mikrobrauerei. Ein metallisch glänzender Quader, in der Größe etwa wie eine Workstation neuerer Bauart. Die Maße betragen 71,5 x 32,5 x 45 Zentimeter. Das Gerät macht den bereits existierenden Miniaturbrauereien wie beispielsweise Brewbot oder Beer-Tree und auch Bieree ernsthaft Konkurrenz.

Brewie macht alles

Der komplette Brauvorgang ist nicht nur automatisiert, sondern sozusagen auch digitalisiert. Es verbindet sich mit dem Smartphone des Brauers, egal ob Windows Phone, Android oder iOs – hält ihn mit den neusten Informationen zum Brauvorgang auf dem Laufenden. Das Brauen wird zum Event auf Facebook. Auf einer RFID-Karte sind 200 Rezepte gespeichert. Der Nutzer wählt eines aus und der Apparat übernimmt den Rest. Außerdem lässt die Minibrauerei der Fantasie des Nutzers freien Spielraum, es können Biere auch nach eigenem Rezept zusammengestellt werden. Natürlich liefert die Firma Brewie mit den entsprechenden Zutaten. Das Gerät liefert in einem Brauvorgang etwa 20 Liter des feinsten Bieres. Zutaten in die Maschine, Touchscreen berühren – und losgeht der Spaß. Plug und Play. Das Gerät stört nicht durch großartige Lärmbelästigung, auch die Geruchsbelästigung ist nicht erheblich. In einer Bar oder einem Partyraum aufgestellt, ist es sicherlich, auch aufgrund seiner Funktion, ein Blickfang.

Nichts für Ungeduldige

Ganz, wie das Rezept geartet ist, das gebraut werden soll, wird die Minibrauerei etwa fünf oder sechs Stunden benötigen, um den reinen Brauvorgang abzuschließen. Dann jedoch heißt es warten. Bis zu 14v Tage dauert es, bis die Fermentation des Bieres abgeschlossen ist, das Bier nun endlich getrunken werden kann. Noch liegt der eigentliche Start-up im Jahre 2015, bis zum 31. Januar des letzten Jahres lief eine Crownfunding-Kampagne. War das Bier in früheren Zeiten das Brot des kleinen Mannes, scheint es mit den Miniaturbrauereien und Craft-Bieren aus den Vereinigten Staaten mehr und mehr, zumindest was die eigene Herstellung betrifft, ein Hobby der wohlhabenderen Schichten der Bevölkerung zu sein. 1340 Euro wird die Maschine kosten. Ein Preis, der einen überlegen lässt, wie viele Sixpacks besten Bieres man für diese Menge an Geld wohl im nächsten Getränkemarkt einpacken könnte.

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