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Bis 2016 fehlen laut Arbeitsagentur 20.000 Erzieher

dts_image_5576_irgfseentt_2173_445_334 Bis 2016 fehlen laut Arbeitsagentur 20.000 Erzieher Berlin – Bis 2016 könnten mindestens 20.000 Erzieher fehlen. Das ergab dem Nachrichtenmagazin „Focus“ zufolge die jüngste Abfrage der Bundesagentur für Arbeit (BA). Allein in Baden-Württemberg müssten demnach 6.000, in Nordrhein-Westfalen 4.500, in Bayern 3.000 und in Rheinland-Pfalz 2.500 Fachkräfte für Kindertagesstätten eingestellt werden.

Der Rechtsanspruch auf einen Kita-Platz habe zu dieser erhöhten Nachfrage am Arbeitsmarkt geführt, hieß es. Die Bundesagentur hat den Angaben zufolge derzeit 2.934 Kandidaten, die zu Erziehern weiterqualifiziert werden könnten. Dabei gebe es allerdings Probleme: BA-Vorstand Heinrich Alt kritisierte an die Länder gerichtet: „Viele Umschulungen scheitern daran, dass es nicht genügend Schulplätze gibt oder die Finanzierung des dritten Ausbildungsjahrs nicht gewährleistet ist.“

Foto: Kleinkind auf Spielplatz, über dts Nachrichtenagentur

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3 Kommentare

  1. Wo Herr Alt ist denn das Problem ? Ich frage mich ohnehin warum man für Erzieher 3 Jahre Ausbildung benötigt während man in anderen Bereichen vollkommen unqualifizierte auf Menschen los lässt :-( Von mir wird jedoch eher jetzt vermutet das die Jobcenter dann mal 200000 Menschen in Massnahmen schicken die dieses Ziel erfüllen können + dann wieder 180000 für andere Arbeiten unqualifiziert sind … so in vielen anderen Berufsfeldern geschehen in der Vergangenheit :-(

  2. @peter-deutsch:
    Die Arbeit der Erzieher ist eine sehr verantwortungsvolle Aufgabe, von daher ist Qualifikation sehr wichtig. Wichtiger als in manch anderen Berufen.
    Doch wie viele „Erzieher gibt es, die für den Beruf in keinster Weise geeignet sind, weil sie einfach keinen Zugang zu Kindern haben.!? Da nützt dann auch die beste theoretische Qualifikation nichts!
    Aber davon mal ganz abgesehen:
    Merkt denn kein Mensch, wohin uns der Staat führen will mit dem sog. „Rechtsanspruch“ auf einen Betreuungsplatz!?
    Kinder, gerade Kleinkinder, brauchen die Familie, brauchen insbesonder ihre Mutter, damit sie zu starken Persönlichkeiten heranwachsen können. Das kann ihnen keine Krippe ersetzen. Ganz im Gegenteil! Wie soll ein Kleinkind ein Gefühl der Sicherheit entwickeln, wenn es tagtäglich von der Mutter über viele Stunden getrennt wird. Etwa in einer Kinderkrippe, wo die Betreuungspersonen oft wechseln!?
    Dadurch entwickeln sich Kinder oft zu unsicheren Menschen, wenn sie in den ersten Lebensjahren nicht erfahren konnten, wohin sie gehören. Ihnen fehlen die so wichtigen Wurzeln und die Festigkeit.
    Und gerade die Mutter ist die wichtigste Bezugsperson eines kleinen Kindes. Dem Kind sie zu nehmen ist eine massiv üble seelische Vergewaltigung an den Kindern.
    Und unsichere Menschen sind extrem manipulierbar. Und das ist es doch, was der Staat möchte: unsichere Menschen, um sie auf leichte Art manipulieren und weiterhin unterdrücken zu können.
    Oder glaubt tatsächlich noch jemand, dass es dem Staat um das Wohl des Volkes geht?!
    Die Löhne werden knapp gehalten, so dass die Familien oftmals genötigt sind, doppelt arbeiten gehen zu müssen und so zwangsläufig Betreuung für die Kinder brauchen.
    Es sind die wenigsten Mütter, die ihre Kinder gern in eine Krippe geben. Es tut einfach nur weh. Welche Mutter möchte nicht mit ansehen, wie sich das Kind entwickelt, wie es das erste Wort spricht, etc. etc.
    Stattdessen sind sie gezwungen zu arbeiten, dank der gezielten Arbeitspolitik des Staates.
    Sehet hin, es ist doch alles so gewollt.
    Es geht im Grunde nur um Macht und Kontrolle über das Volk. Und dazu kann de Staat keine starken Menschen gebrauchen, sondern sie brauchen schwache, unsichere Menschen, um ihre Macht über das Volk weiterhin ausüben zu können. Schöne neue Welt!

  3. Nachtrag:
    Wenn schon ein Kleinkind tagtäglich in das Gewusel einer Kinderkrippe verharren muss, wie soll ein Kind da eine Beziehung zu sich selbst entwickeln können?!
    Ist es nicht oftmals so, dass Erzieher meinen, sie müssten die Kinder unentwegt beschäftigen? Auch Kinder brauchen Ruhepole, Zeit zum Träumen und Zeiten, wo sie sich mit sich selbst beschäftigen können. Durch dieses tägliche Krippengewirr ist gewährleistet, dass sich die Kinder/die Menschen immer mehr von sich selbst entfernen. Sie werden zu Schachfiguren der Außenwelt und erkennen ihre eigene innere Stärke nicht. Die derzeitige Entwicklung ist eine sehr traurige….

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