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Strommast

BKW mit gutem Halbjahresergebnis 2015

Strommast Die BKW Gruppe hat im ersten Halbjahr 2015 ein gutes Resultat erzielt. Das operative Betriebsergebnis (EBIT) lag mit 199 Mio. CHF deutlich über dem Ergebnis der Vergleichsperiode im Vorjahr, dies jedoch primär dank eines positiven Fremdwährungseffekts auf Rückstellungen. Ohne diesen Effekt resultierte ein EBIT auf dem guten Vorjahresniveau. Damit hat es die BKW im ersten Halbjahr geschafft, die tieferen Strompreise und die negativen Währungseffekte praktisch vollständig zu kompensieren. Der Reingewinn erhöhte sich im Vergleich zur Vorjahresperiode um 31 Mio. CHF auf 123 Mio. CHF. Per Ende Jahr kommt es in der Konzernleitung der BKW zu einer Veränderung. Monica Dell'Anna, Leiterin des Geschäftsbereichs Markt, verlässt das Unternehmen. Die BKW blickt auf ein erstes Semester 2015 zurück, das von weiter sinkenden Strompreisen und einem fürs Stromgeschäft ungünstigen Euro-Franken-Wechselkurs geprägt war. Das sind auch die Gründe für den Rückgang der Gesamtleistung. Sie ging um 11 Prozent auf 1'278 Mio. CHF zurück. Trotzdem ist es der BKW gelungen, den bereinigten EBIT auf Vorjahresniveau zu halten. Der Reingewinn hat sich auf 123 Mio. CHF erhöht und liegt damit 34 Prozent über dem Vorjahreswert. Die BKW steht weiterhin sehr solide da. Sie verzeichnete im ersten Semester einen operativen Cash Flow von 159 Mio. CHF und weist eine Liquidität von 1.2 Mrd. CHF aus.

Konsequenter Aufbau Dienstleistungsgeschäft

Die BKW treibt den Aufbau des Dienstleitungsgeschäfts konsequent voran. Durch Akquisitionen hat die BKW das Infrastrukturgeschäft gestärkt und die regionale Präsenz im Bereich Gebäudetechnik und Elektroinstallationen ausgebaut. Mit der Übernahme von «ahochn» deckt sie nun auch den Planungsbereich der Gebäudetechnik kompetent ab. Sie hat damit die letzte Lücke in der kompletten Wertschöpfungskette bei den Dienstleistungen im Bereich Gebäudetechnik geschlossen. Im ersten Halbjahr konnte die BKW ihren Umsatz im Bereich der Energie- und Infrastrukturdienstleistungen um 36 Prozent steigern. Knapp ein Viertel davon war organisches Wachstum. Einmalige Akquisitions- und Integrationskosten sowie ausgeprägte saisonale Unterschiede bewirkten, dass der EBIT-Beitrag des Dienstleistungsgeschäfts im ersten Halbjahr noch bescheiden war. Hier erwartet die BKW im zweiten Semester eine deutliche Steigerung des Betriebsergebnisses. Tiefe Energiepreise drücken Marge im Geschäftsfeld Energie Das Geschäftsfeld Energie beinhaltet das klassische Energiegeschäft mit Produktion, Vertrieb und Handel. Sowohl bei der regulierten Produktion, als auch beim Vertrieb entspricht das Ergebnis den Erwartungen. Bei der Produktion am Markt waren die Erträge im ersten Halbjahr deutlich geringer. Zwar hat die BKW in etwa gleichviel Strom verkauft, doch ging der Erlös aufgrund tieferer Strompreise und negativer Wechselkurseffekte signifikant zurück. Die BKW konnte bislang einen grossen Teil dieser negativen Effekte abfedern. Namentlich dazu beigetragen haben höhere Produktionsmengen im eigenen Kraftwerkspark (+337 GWh) und die erfolgreiche Bewirtschaftung der Energiepositionen durch die Handelsaktivitäten. Effizienzsteigerungen und Kosteneinsparungen bei den eigenen Kraftwerken haben der Margenerosion ebenfalls entgegengewirkt. Auf der anderen Seite wurde die von der BKW am Markt beschaffte Energie aufgrund des Wechselkurseffekts und der tieferen Strompreise günstiger. Ebenfalls positiv ausgewirkt hat sich der Euro-Franken Wechselkurs auf Rückstellungen für Energiebeschaffungs-verträge in Euro. Diese wurden um 61 Mio. CHF tiefer bewertet, was zum höheren Betriebsergebnis (EBIT) führte. Stabiler Ergebnisbeitrag im Geschäftsfeld Netze Das dritte zentrale Geschäftsfeld der BKW, das Geschäftsfeld Netze, lieferte auch im ersten Halbjahr 2015 einen stabilen Ergebnisbeitrag. Das Betriebsergebnis konnte um knapp 9 Mio. CHF auf rund 68 Mio. CHF gesteigert werden. Auf Basis dieser Erträge konnte die BKW die Investitionen in die Erneuerung und den Ausbau ihres Verteilnetzes von in der Vergangenheit jährlich rund 80 Mio. CHF auf gegen 100 Mio. CHF erhöhen. Sie sichert damit langfristig die Versorgungsqualität für ihre Kunden.

Gutes Ergebnis 2015 erwartet

Die BKW bestätigt ihren Ausblick fürs laufende Jahr. Auch 2015 wird ein gutes Jahr. Dank fokussiertem Effizienzsteigerungs- und Kostenmanagement, einer aktiven Bewirtschaftung der Energieposition, dem stabilisierenden Netzgeschäft und dem weiteren Ausbau des Dienstleistungsgeschäfts, wird ein Teil des negativen Einflusses von Strompreis- und Währungsentwicklung wettgemacht werden können. Zudem erwartet die BKW ein weiteres starkes Wachstum des Dienstleistungsgeschäfts. Unter anderem mit den Akquisitionen von «Casa delle Nuove Energie» (Italien) und «Solare Datensysteme GmbH» (Deutschland) gelang es der BKW in den letzten Monaten, die Endkundenbasis um über 200'000 Kunden zu erweitern. Insgesamt erwartet die BKW für 2015 ein Ergebnis, das unter dem starken Ergebnis für 2014 liegt.

Über die BKW

Die BKW AG ist ein international tätiges Energie- und Infrastrukturunternehmen mit Sitz in Bern. Sie beschäftigt derzeit mit ihren Tochtergesellschaften knapp 4000 Mitarbeitende. Dank der vielfältigen Kompetenzen, welche die BKW unter einem Dach vereint, kann sie ihren Kundinnen und Kunden umfassende und massgeschneiderte Energiedienstleistungen anbieten. Die BKW plant, baut und betreibt Energieproduktions- und Versorgungsinfrastrukturen für Unternehmen, Private und die öffentliche Hand. Mit ihrem Verteilnetz - dem grössten der Schweiz - versorgt die BKW eine Million Menschen rund um die Uhr zuverlässig mit Strom. Die BKW nimmt ihre gesellschaftliche Verantwortung wahr: Neben der Förderung der erneuerbaren Energien setzt sie auf einen effizienten Umgang mit Ressourcen und engagiert sich in Forschungsprogrammen zur Entwicklung innovativer Technologien für eine nachhaltige, sichere und zukunftsfähige Versorgungsinfrastruktur. Die Namenaktien der BKW AG sind an der Schweizer Börse SIX Swiss Exchange, sowie an der BX Berne eXchange kotiert.

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