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BND an US-geführter Anti-IS-Operation beteiligt

Der Bundesnachrichtendienst (BND) beteiligt sich an einer Anti-Terror-Aktion der Vereinigten Staaten. Das geht aus einer vertraulichen Antwort der Regierung an die Fraktion der Linken hervor, berichtet der „Spiegel“. Der deutsche Auslandsgeheimdienst gehöre seit Oktober der Operation „Gallant Phoenix“ an – gemeinsam mit 21 weiteren Nationen.

Die geheime Einheit sammelt Informationen über Kämpfer der Terrorgruppe „Islamischer Staat“ (IS) in Syrien und im Irak. Sie wird vom US-amerikanischen Joint Special Operations Command von einer Militärbasis in Jordanien aus gesteuert. Dabei werden Dokumente, Datenträger, DNA-Spuren und Fingerabdrücke ausgewertet, die Spezialkräfte in ehemaligen IS-Hochburgen sichergestellt haben. Der BND und die Bundeswehr wollten schon länger, dass sich Deutschland an diesem Informationsaustausch beteiligt. Sie halten das für nötig, um der Terrorgefahr durch IS-Rückkehrer zu begegnen, so das Magazin. Die Bundesrepublik lehnte jedoch zunächst eine Beteiligung ab – aus Angst, die USA könnten die gewonnenen Informationen für Militärschläge gegen deutsche Dschihadisten verwenden. Weder die Bundesregierung noch der BND wollten sich zu der Operation äußern, so der „Spiegel“.

Foto: BND-Zentrale, über dts Nachrichtenagentur

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