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BND will bislang geheime Außenstellen bekannt machen

Berlin - Der Bundesnachrichtendienst (BND) will nach Informationen der "Welt" im Mai seine bislang getarnten Außenstellen offiziell bekannt machen. Zu den Einrichtungen, die bislang als geheime Standorte existierten, gehören laut "Welt" neben dem "Amt für Schadensabwicklung" in Berlin-Mitte auch das "Ionosphäreninstitut" in Rheinhausen und das "Amt für Militärkunde" in Bonn . Politiker der Grünen und der SPD begrüßen den Schritt des BND zu mehr Offenheit

"Ich halte das für richtig. Die permanente Geheimniskrämerei der Geheimdienste ist ein Relikt des Kalten Krieges", sagte Hans-Christian Ströbele (Grüne) der "Welt". Nicht alles, was Geheimdienste tun, müsse geheim gehalten werden. "Jeder Schritt zu mehr Offenheit ist zu unterstützen. Auch wenn ich denke, dass nicht alle BND-Außenstellen mit einbezogen werden", so der Grünen-Politiker. "Unsere Nachrichtendienste sind moderne Informationsdienstleister im Auftrag des Staates", sagte der SPD-Innenexperte Michael Hartmann der "Welt". In einer Demokratie könne sich der BND daher mehr Transparenz leisten. "Die Bürgerinnen und Bürger dürfen sie auch einfordern."

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